Off Topic: Kalender zu verschenken

Ich hab noch einen unserer streng limitierten, demnach superseltenen und extrem kostbaren Kalender zu vergeben 🙂
Format A3, Thema für 2017 ist Wildlife – Wildtiere vom Frosch bis zum Löwen, vom Pinguin bis zum Elefant.

Falls jemand Interesse hat, einfach E-Mail an mich (jery at inode. at).
Kalender-2017

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Statusbericht Dezember 2016

Und hier kommt er, der vorläufig letzte monatliche Statusbericht von letztem Dezember:

Gelesen habe ich irgendwie nix, zumindest nichts fertig bekommen.

Gesehen habe ich
Agents of S.H.I.E.L.D. Als großer Agent-Coulson-Fan hab ich mal 4 Folgen der ersten Staffel auf Deutsch gesehen und wurde irgendwie nicht mit der Serie warm. Ich mochte 2 der HCs nicht wirklich und konnte 2 andere nicht ausstehen. Jetzt gab ich der Serie noch eine Chance, schaute sie auf Englisch, und siehe da, die Unsympathler mochte ich auf einmal sehr. Was eine Stimme alles ausrichten kann … Und in weiterer Folge hab ich mich durch die erste Staffel durchgesüchtelt und mit der 2. angefangen.
• Zu Weihnachten war mal wieder Unternehmem Petticoat fällig. Cary Grant und Tony Curtis sind einfach unschlagbar 😀

Gehört habe ich jede Menge Weihnachtslieder, passend zur Jahreszeit.

Geschrieben habe ich nicht viel. Ich wollte eine weihnachtliche Nicht-Weihnachtsgeschichte schreiben (Fantasywelt, wo es natürlich keine Weihnachten gibt), die wie üblich von der Kurzgeschichte zur Novelle wurde … laber laber bla bla. Wie immer halt. Wurde damit nicht fertig (erst im Jänner).Highlights:

  • Ein neues Familienmitglied zog Mitte Dezember ein: Leia, vier Monate, schwarzbraun und voller Flausen. Welpe eben 😀
  • Ruhige Weihnachten erlebt, nahezu eremitisch, da wir wegen des Welpens nirgendwohin fuhren.
  • Seit Jahren das erste tiefenentspannte Silvester erlebt, weil Leia im Gegensatz zu unseren anderen Hunden das Feuerwerk total wurscht war. Der Lungenpop war viel wichtiger.
  • Ich hab eine Steuerberaterin gefunden, die sich mit meiner Branche auskennt.
  • Ich hatte ganz vergessen, wie viel Spaß es macht, Hundespielzeug einzukaufen.

Lowlights:

  • Am 1. Dezember mussten wir uns von Arkis verabschieden. Er hat das biblische Alter von 17 1/2 erreicht.
    Am nächsten Abend gab es einen wunderschönen kitschigen Sonnenuntergang. Es war, als hätte er uns einen letzten Gruß geschickt auf dem Weg in den Hundehimmel.
  • Danach war erst mal tagelanges Heulen angesagt.
  • Carrie Fisher ist gestorben. Ja, ich weiß, in dem Jahr sind viele Prominente von uns gegangen, und ich kannte die Frau natürlich nicht, aber ihr Tod hat mich tief getroffen. Ich war 13, als ich zum ersten Mal Star Wars sah, und Prinzessin Leia war ein großartiges Rollenvorbild. Intelligent, energisch, mutig. Die Art, wie Carrie mit ihrer psychischen Erkrankung umgegangen ist, fand ich beeindruckend. Ich werde ihren Sarkasmus vermissen.

Damit verabschiede ich mich vorerst von Konzept des monatlichen Berichts. Er ist zwar eine nette Erinnerung an das, was ich gemacht habe, aber mir fehlt im Moment ehrlich die Zeit, um diese Beiträge zu verfassen.

Wie geht’s nun mit mir und diesem Blog weiter?
Irgendwann in Frühjahr möchte ich eine Artikelreihe starten, die sich weniger mit dem Schreiben und mehr mit dem Veröffentlichen und sämtlichem Beiwerk (Marketing, Branding, Social Media etc.) beschäftigt.
Daneben will ich allerdings auch wieder mehr von meinen Erfahrungen mit dem Schreiben berichten. Ich habe im letzten Jahr enorm viel über meine Art des Schreibens gelernt – was klappt gut, was geht gar nicht -, und vielleicht bringen meine Gedanken ja dem einen oder anderen von euch etwas.
Ich habe auch ein paar schöne Erfolge vorzuweisen, mit denen ich vor einem Jahr noch nicht im Traum gerechnet habe, und langsam wird’s Zeit, dass ich davon berichte 🙂
Ich freue mich schon auf den Weg, der vor mir liegt, und hoffe, ihr begleitet mich weiter.

Da ich im Februar komplett auf Tauchstation gehen muss (gigantische Übersetzung und nur 4 Wochen Zeit), werden wir uns wohl erst wieder im März hören.

Gehabet euch wohl!

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Statusbericht November 2016

November, ein chronischer Stressmonat, der auch 2016 keine Ausnahme bildete.

Gelesen habe ich
I Spy Something Christmas von Josh Lanyon, weniger um in Adventsstimmung zu kommen, sondern um die I Spy Reihe abzuschließen. Eine nette Novelle, auch wenn die Auflösung um den Mordanschlag etwas mau war. Dafür bewundere ich Lanyons Fähigkeit, mit wenigen Worten viel zu sagen.
• einige mehr oder weniger erotische Kurzgeschichten, von denen mich keine wirklich ansprach. Entweder zu kurz, um Spannung aufzubauen, oder die Charaktere waren mir egal, oder es war non-con, und das ist die eine Sache, mit der ich mich bei Erotikstorys absolut nicht anfreunden kann.
Ansonsten hab ich etliches angefangen und nichts fertigbekommen. Empfehle aber schon mal Chuck Wendigs 500 Ways to Write Harder. Da stehen viele gute Tipps drin, dargeboten mit Wendigs unnachahmlicher unverblümter Ausdrucksweise.

Gesehen habe ich
The Maze Runner. Nun ja. Prinzipiell ganz interessant, aber sooo unlogisch. Die einfachsten Fragen wurden nicht beantwortet.

Gehört habe ich Rod Stewart und Toto.

Geschrieben habe ich mein Soll für den NaNo. Was sich knapp ausging, weil ich in der letzten Woche noch mal reinklotzte. Und das auch nur wegen des NaNo und nicht, weil es Spaß machte. Vom Feeling her war dieser NaNo für mich zum Vergessen, weil ich so viel anderes Zeug um die Ohren hatte und mich nie richtig aufs Schreiben konzentrieren konnte. Es fehlte der Spaß und der Rausch der Kreativität, den ich sonst hatte. Na ja, es kann wohl nicht jeder NaNo super laufen.

Highlights:

  • NaNo knapp geschafft. Als Belohnung bekam ich Amazon Prime 🙂
  • Zwei enorm wichtige Deadlines eingehalten, auch wenn’s schwer war.
  • Vienna Comic Con: Wir hatten viel Spaß dort, inkl. eines peinlichen Fangirl-Moments, wo ich Mühe hatte, vor einem von mir verehrten Comickünstler einen zusammenhängenden Satz herauszubringen. Beim 2. Zeichner ging’s schon viel besser, mit dem konnte ich sogar reden und bekam zusätzlich zum Autogramm noch einen „knackigen Kerl“ auf A4 gemalt (mein ausdrücklicher Wunsch). Hab ja zum Glück einen BEVA, der mich gnadenlos zwingt, aus meiner Komfortzone auszubrechen und mit Wildfremden zu reden. Mehrmals.

Lowlights:

  • Ich bin die Treppe runtergefallen. Falls also jemand darüber schreiben möchte, ich kann detailliert schildern, wie sich das anfühlt. Hauptsächlich schmerzhaft. Hatte dann auch Blutergüsse in beeindruckender Größe und Tiefe. Klein-Jery kann noch nicht so ganz alleine gehen …
  • Mich mit einem höchst unprofessionellen Verleger herumgeärgert, bei dem ich mich echt frage, wie der es schafft, seit Jahrzehnten einen Verlag zu führen. Aber gut, ich muss geschäftlich nicht mehr mit ihm agieren, mir kann’s egal sein.
  • Mein Energielevel ist irgendwo unter dem Gefrierpunkt. Winter ist echt nicht leicht für Lichtabhängige wie mich.

Im Dezember hoffe ich sehr, 3 Kurzgeschichten fertig zu bekommen. Okay, die eine wurde vom Wordcount her bereits zur Novelle upgegradet (geupgradet?), aber bei den anderen beiden hab ich noch eine Chance, unter 10k zu bleiben. Doch, echt. Wirklich. Also, zumindest bei einer. Die andere könnte … ein bissi länger werden. Aber nur ein ganz kleines bissi. Ehrlich.

Bis dahin – schreibt schön, schreibt hässlich, Hauptsache, ihr schreibt!

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Off Topic: Familienzuwachs

Wir präsentieren das neue Familienmitglied: Leia „Flocke“ Schober. Weil sie unsere Prinzessin ist 🙂
Sie ist 4 Monate alt und kommt aus einem ungarischen Tierheim. Die Mama war ein Magyar Viszla, der Papa vermutlich was mit Labrador. Laut Beschreibung ist sie schwarz, sie kommt aber sehr dunkelbraun daher.
Möge sie uns lange begleiten und weiter versuchen, uns totzuschmusen.

Leia

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7. Freunde sind unsere Felsen (Jery Schober)

Heute ist mein Beitrag auf Tintenflecks Blog online. Enjoy 🙂

Tintenfleck

Tirranar wusste sofort, dass etwas nicht stimmte, als er sich an den Tisch setzte.
Berit hatte gekocht, und es war keine Katastrophe.
Er musterte das Fleisch und Gemüse auf seinem Teller, nichts davon angebrannt oder roh. Nicht einmal das Fladenbrot wies schwarze Stellen auf. Dazu Servietten, Gläser ohne Sprung und ein Tonkrug mit Blumen. Er schnitt misstrauisch ein Stück Rinderlende ab. Außen knusprig, innen rosa, mit Salz und sogar Pfeffer gewürzt.
Die Wunder heute nahmen kein Ende.
Der Elf betrachtete Berit, der Karotten aufspießte und nahezu fröhlich wirkte.
Etwas stimmte ganz eindeutig nicht.
„Was ist hier los?“ Tirranar deutete auf das Essen.
„Darf ich nicht einmal etwas kochen, was über Spiegeleier oder Haferbrei hinausgeht?“ Er lächelte unschuldig.
„Du hast selbst bei diesen Gerichten versagt.“
„Traust du mir nicht zu, dass ich kochen gelernt habe?“
„Nein.“ In dem Jahr, in dem sie sich eine Wohnung teilten, hatte Tirranar das Kochen übernommen…

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Off Topic: Arkis von Denin (1999-2016)

Arkis von Denin

Nach 17 1/2 Jahren entließen wir ihn heute in die ewigen Jagdgründe, wo er endlich all die Häschen fangen kann, die er zu Lebzeiten nicht erwischte.
Mach’s gut, Purzi, und grüß mir Socke.

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13 Things Mentally Strong Writers Don’t Do

11 von den 13 Sachen kriege ich schon ganz gut hin 😛 Am Rest arbeite ich noch.

Kristen Lamb's Blog

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As y’all know I do a ton of reading and this includes lots and lots of blogs and articles. Over the holiday I ran across one article that just had me jumping up and down and yelling, „YES! THIS!“ The Business Insider article „13 Things Mentally Strong People Don’t Do“ is based off Amy Morin’s book (which I highly recommend).

It doesn’t matter if we strive to have a healthy marriage, strong kids or a killer career, these tenets cross-apply to all areas of life. Mental toughness is a key component to being successful. Yes, even for writers.

So I figured I would tinker with this and make it more directly apply to writers and what we must do (or not do) if we long to do well in this career. Thus, today we are going to discuss 13 Things Mentally Strong Writers Don’t Do.

#1 They don’t waste time…

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#Projekt24 – Bald ist es soweit

Bald geht es los 🙂 Ich bin auch mit dabei und schon gespannt, wie die Dinner der anderen AutorInnen ausfallen.

Tintenfleck

Schon ist wieder einige Zeit vergangen, seit wir unser #Projekt24 enthüllt haben. Inzwischen steht der Dezember schon direkt vor unserer Tür und die Adventszeit hat mit dem heutigen Sonntag auch offiziell begonnen – nun darf sich niemand mehr über Lekbuchen, Schoko-Nikoläuse und Geschenkewahnsinn aufregen.

Für unser #Projekt24 heißt das, dass es bald losgeht. Mit dem 1. Dezember wird auch das erste Türchen unseres Adventskalenders online gehen. Es ist also höchste Zeit, dass wir euch noch ein paar wichtige Informationen zukommen lassen.

Wie bereits verkündet, stecken hinter dem Projekt meine Wenigkeit und 23 talentierte Autorinnen und Autoren, die ich dazu eingeladen habe, zu einer Themenvorgabe jeweils eine Geschichte beizusteuern. An der Zusammensetzung unseres Teams hat sich nichts mehr verändert und ich kann gar nicht genug betonen, wie froh ich darüber bin, mit all diesen Talenten zusammenarbeiten zu dürfen. Ein jeder bereichert das Projekt und die Texte sind – verzeiht mir…

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Statusbericht Oktober 2016

Hm, Oktober … Da war doch noch was, was ich den Oktober betreffend erledigen wollte, bevor der Dezember anbricht … Ah ja, richtig, mich mal wieder melden.

Gelesen habe ich
The Chosen von Annette Gisky, Fantasy mit einem schwulen Hauptcharakter. Fing nicht so schlecht an und wurde dann zu „wie unglaubwürdig kann es noch werden?“. Wer keine Ahnung von geschichtlichen Zusammenhängen, soziopolitschen Vorgängen und simpler Ökonomie hat, sollte sich nicht in Fantasy versuchen. Jedes Mal, wenn ich mir dachte, schlimmer geht nimmer, wurde es … richtig, schlimmer. Wer von einem Mann lesen will, der in bester Damsel in Distress Manier bei der Überbringung einer Nachricht ohnmächtig wird, schlagt zu 😛 Ich hab’s mit einer gewissen Faszination und permanentem Kopfschütteln zu Ende gelesen.
The Two Gentlemen of Altona von Lisa Henry und J.A. Rock. Der Klappentext war sooo gut, der Rest … nun ja. Ganz nett. Erst das Ende hat’s mir richtig versaut, und ich hab mich geweigert, die Folgebände zu lesen, weil ich mich betrogen fühlte. Ich bin ja schon kein Fan von Cliffhangern am Ende eines Buches, aber direkt auf der letzten Seite einen neuen Handlungsstrang anreißen und das Buch damit aufhören lassen, dass einer der HC davonstürmt, um Gott weiß was zu tun … Nee, da schalte ich auf stur. Auf diese Art möchte ich nicht zum Weiterlesen angehalten werden.

Gesehen habe ich
• wieder einmal Die glorreichen Sieben (das Original). Yul Brunners Gang ist mir eine ewige Inspiration für meine Elfen 😛
• Captain America – The Winter Soldier (ich weigere mich, den „deutschen“ Titel zu benutzen). Fand ich klasse, wenngleich der Film ein bissi mehr Humor vertragen hätte. Besonders gut gefiel mir die platonische Freundschaft zwischen Steve und Natasha, die einfach rockt. Sie muss nicht gerettet werden, rettet auch mal den Helden, und wenn er sich revanchiert, keift sie ihn nicht an, sondern nimmt einfach hin, dass er auch was drauf hat. Ich will mehr solcher Frauen auf der Leinwand sehen!

Gehört habe ich Marc Cohn und Laura Branigan. Mir war nach 80ies 😀

Geschrieben habe ich erschütternd wenig. Im Nachhinein ist es mir richtig peinlich, wie wenig ich geschafft habe, hab nur ein bissi an zwei Novellen herumgedoktert. Dabei war ich im September so schön in Schwung, nur um im Okotber zum relativen Stillstand zu kommen 😦

Highlights:

  • Letztes Eis von Valentino ergattert. Jetzt haben sie Winterpause. Warum nur, WARUM???
  • Ich kann den Kachelofen einheizen. Yeah me! Überlebensfähig in der Apokalypse!
  • Frankfurter Buchmesse. Interessant, anstrengend, inspirierend, unterhaltsam.
  • Auf der FBM einige ganz liebe Menschen kennengelernt, die ich vorher nur durch Blogs/Twitter/E-Mails kannte. Hat Spaß gemacht, euch zu treffen 🙂
  • Festgestellt, dass es anscheinend nicht normal ist, als Autor Recherche am eigenen Leib zu machen. Nur, weil ich ein Rapier besitze, Schusstraining gemacht habe und mit einem Bogen umgehen kann, heißt das nicht, dass ich der Zombie-Apokalypse gewachsen bin (ich sagte auch „mit einem Bogen umgehen“ und nicht „treffen“). Obwohl … ich KANN Feuer machen!

Lowlights:

  • Ich war eine faule Socke. Anders kann man das nicht nennen. Nach dem Stress im September gönnte ich mir viel zu viel Freizeit, was mir jetzt in den Hintern beißt.
  • Eine Woche Erkältung, die mein Hirn zu Matsch verwandelte.
  • Eine Woche allgemeine Krise und Schreibkrise im Besonderen. Also das, was ich alle paar Monate durchmache. Man lernt damit umzugehen. Nervt trotzdem.

Im November ist natürlich wieder NaNo, der jedoch ehrlich gesagt für mich an Reiz verloren hat. Mache wohl schon zu lange mit. Der Plan ist, einen Roman zu schreiben, der schon lange in der Warteschleife hängt. So, nachdem jetzt alle herzlich darüber gelacht haben, lassen wir uns alle überraschen, was ich wirklich schreiben werde.

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Statusbericht September 2016

Bevor der halbe Oktober vorbei ist, wollen wir mal dieses Lebenszeichen absetzen, das seit 2 Wochen im Entwurfordner schmort …

Gelesen habe ich Survival Instinct von Roxy Hart. Fing so gut an und wurde mit der Zeit immer unglaubwürdiger und substanzloser. Eltern, die ihrem Sohn rauswerfen, damit er nicht in Trauer um den Tod seines Bruders versinkt, aber selbst mit keinem Wort erwähnen, dass sie ein Kind verloren haben? Dazu noch Mr. Kann-Alles-und-weiß-alles: War mal in Kletterhalle, kann deshalb eisklettern. Sie brauchen einen Experten für indianische Kultur? Er kennt zufällig die Koryphäe auf diesem Gebiet, weil er den Professor auf einer Grabung in Ägypten kennenlernte. Ja, klar, alle Archäolgen müssen irgendwann mal nach Pharaonen buddeln, auch wenn ihr Fachgebiet ein anderes ist. Und wer wirklich was zum Lachen haben will, wo die physikalischen Naturgesetze ausgehebelt werden, sollte den Stunt mit dem Helicopter lesen.

Gesehen habe ich Fuck Ju Göhte – hat mir echt gut gefallen, besonders die erste Hälfte, als der Hilfslehrer die fiesen Mittel auspackt 😛

Gehört habe ich Melissa Etheridge und S.T.S., beide bieten eine wunderbare Symbiose von Text und Musik. Melissa mag ich muskalisch irrsinnig gern (4th Street Feeling ist ein geniales Album), S.T.S. haben einfach fantastische Texte, die (leider) auch nach 25 Jahren noch ihre Gültigkeit haben. „Zeig‘ Mir Dein‘ Himmel“ ist das Liebeslied, das ich meinem Mann nie geschrieben habe 🙂

Geschrieben habe ich das Ende der Kurzgeschichte, die zur Novelle wurde, die zum Roman wurde … Jedenfalls ist das Ding jetzt in der Rohfassung fertig und liegt erst mal bis Ende des Jahres in der Schublade. Arbeitstitel: „Wie man eine Kurzgeschichte zu einem 120k Roman aufblasen kann“.
Danach 2 Novellen angefangen, aber noch nicht beendet. Lassen wir einfach unerwähnt, dass eine davon eine klitzekleine Kurzgeschichte werden sollte … Mehr ging sich schreibtechnisch nicht aus, weil der September der Arbeitsmonat from hell war.

ToskanaHighlights:

  • 3 Tage in unserer Lieblingstherme. Eigentlich gut besucht, verkrümelten sich die anderen Gästen untertags zum Golfen und wir waren zu Stoßzeiten 10 Leute im Thermenbereich, verteilt auf 3 Becken. Es gab Nickerchen und Cocktails in Übermaß. Mein neuer Lieblingsdrink: Flying Kangaroo.
  • Durchgehend mildes Wetter und keine Notwendigkeit für eine Heizung.
  • Ich hab im September gleich drei Bücher gewonnen. Einmal ein Sachbuch bei einer Internet-Abstimmung, einmal Wedora, den neuen Fantasyroman von Markus Heitz, den ich mir im November in Wien abholen darf, und einmal ein Exemplar von Paula Grimms Die sieben Leben eines Pumas. Ich war ganz baff, weil ich noch nie Bücher gewonnen habe, und dann gleich 3 in einem Monat *freu*

Lowlights:

  • Hatte im Brotjob 2 Deadlines und wochenlang nichts anderes gemacht als übersetzen. Leider mussten wir deswegen 2 Reisen nach Kärnten und Wien canceln.
  • Hund hat sich wieder die Pfote verletzt, was in einigen Tierarztbesuchen endete.
  • Hab die Ausschreibung sausen gelassen, weil meine Storyidee ein gewaltiger Spoiler für alle anderen Stories mit den Characteren gewesen wäre und ich dem Herausgeber wenig Vertrauen entgegenbrachte. Wer hauptberuflich Lektor ist und „lachte er“ als Speech-Tag stehen lässt, sollte seine Berufswahl noch mal überdenken.

Im Oktober hab ich arbeitstechnisch etwas Luft, aber nicht viel, wenn ich während des NaNo im November Ultrastress vermeiden will. Ich will die beiden Novellen beenden und überarbeiten, damit ich mal was zum Lesen rausgeben kann, und den nächsten Roman anfangen.
Und dann ist da ja noch diese kleine Messe in Frankfurt, wo’s um Bücher geht …

Jery

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