Was ich schreibe – Update

Autor*innen mögen aus diesem Blog allgemeine Infos übers Schreiben ableiten, aber für diejenigen, die vorrangig Leser*innen sind, stellt sich die essentielle Frage: Was schreibe ich überhaupt? Und was sind das für Charaktere, über die ich dauernd jammere, weil sie mich in den Wahnsinn treiben?

Ich schreibe Fantasy. Genauer gesagt, Secondary World Fantasy, was bedeutet, dass meine Geschichten nicht auf unserer Welt („first world“) spielen, sondern auf einer erdachten Welt, wo nichts auf die Existenz unserer Erde hinweist.
Weiters zähle ich meine Geschichten zu Low Fantasy. Das heißt nicht unbedingt, dass es gritty & grim zugeht, wie in der beliebten Kategorie der Grimdark Fantasy (wie sie zB Joe Abercrombie und Mark Lawrence schreiben), sondern es ist das Gegenteil von High Fantasy. (Was nicht heißen soll, das meine Stories nicht manchmal verdammt düstere Momente haben.)
In diesem Genre steht das Schicksal einer Welt auf dem Spiel oder zumindest eines Volkes oder eines Königreichs. Da werden ganze Regierungssysteme gestürzt, ganze Völker vernichtet oder gerettet, und die Charaktere sind oft Katalysatoren für gewaltige Veränderungen im politischen System.
Meine Figuren haben für so was gar keine Zeit, die sind allesamt zu sehr damit beschäftigt, ihre eigene Haut zu retten. Sie schlagen sich durch Leben, mal mehr oder weniger erfolgreich und/oder kriminell, und haben mit der Regierungsspitze ihres Reichs wenig bis gar nichts am Hut, solange es sie nicht wirklich extrem persönlich betrifft.

Meinen Geschichten fehlt die epische Breite klassischer Epic Fantasy. Mein Hauptaugenmerk liegt auf verkorksten Charakteren und ihrem Weg durch eine Welt, die ihnen meistens nicht wohlgesonnen ist. Oder die sie gegen sich aufbringen (I’m looking at you, Ber.).
Was nicht heißen soll, dass ich nie High Fantasy schreiben werde. Tatsächlich ist eine mehrbändige Epic Fantasy Reihe im Entwicklungsstadium, aber so etwas zu planen, braucht Zeit. Viel Zeit. Jahre. Und diese Welt läuft mir nicht weg. Sie bekommt genug Zeit, in Ruhe zu reifen, damit die gesamte Geschichte wahrlich epische Proportionen erhält.

Seit 2011 treibe ich mich mit einer Reihe von Figuren herum, über die allein ich ein Leben lang schreiben könnte. Näher an Halunken als an Heroen sind sie höchstens unabsichtlich heldenhaft und es macht einen riesigen Spaß, ihren Lebensweg zu verfolgen und ihre Abenteuer aufzuschreiben.

Das Hauptwerk mit diesen Charakteren ist eine Trilogie mit dem Arbeitstitel Echo, die sich um eine Reihe von Einbrüchen dreht. Sozusagen Heist Movies in Romanform. Zwei von den drei Romanen habe ich bereits geschrieben, vom dritten einige Szenen, aber es ist eine Mammutaufgabe. Nicht, weil der Plot so kompliziert wäre (okay, ist er, aber ich kann die Handlung immerhin in wenigen Sätzen zusammenfassen), sondern weil die Rohfassung des ersten Buchs länger ist als der gesamte Herr der Ringe. Und hier gilt nicht, je mehr, desto besser. Dieses Monster gehört zurechtgestutzt, und dafür reicht ein Skalpell nicht, dafür muss ich mit der Axt ran.
Was wiederum viel Zeit in Anspruch nimmt. Ich bin gerade dabei, mich wieder vorsichtig meinem „Lebensprojekt“ zu nähern, nachdem ich jahrelang an der schieren Gewaltigkeit der vor mir liegenden Aufgabe, nämlich aus diesem ausufernden Konglomerat an Szenen ein vernünftiges Buch zu machen, gescheitert bin.

Um mir selbst eine Freude zu bereiten und in Schwung fürs Schreiben zu bleiben, habe ich letzten Herbst mit einem Spaßprojekt anfangen. Die gleichen Charaktere, aber eine relativ simple Handlung. Was ganz Kurzes. Ein kleines Novellchen. Diejenigen, die mich kennen, dürfen an dieser Stelle herzlich lachen. Ich kann kurz nicht. Wenn ich eine Kurzgeschichte schreiben will, wird mindestens eine Novelle, meistens aber ein Roman daraus.
Dieses Spaßprojekt wurde dann doch ernst, weil ich Potential in der Story sah, und seit einigen Wochen treibe ich diesen Roman vermehrt voran. Das soll auch meine erste Veröffentlichung im Fantasy-Genre werden. Und wenn ich Glück habe, geht es sich sogar noch dieses Jahr aus.

Der Arbeitstitel ist Degen bringt Segen. Was eigentlich als Scherz gedacht war, weil meine Muse nicht nur auf Alliteration steht, sondern anscheinend auch auf Reime (sie muss als Kind zu viel Pumuckl gesehen haben).
Später fand der Scherz Eingang in die Bezeichnungen meiner Patreon-Levels (dazu in ein paar Tagen mehr) und löste bei ihnen eine Reimwelle aus.
Ich hoffe ja noch immer, dass ich als endgültigen Titel etwas mit mehr Ernst finde, weil das eine witzige Story versprechen könnte, was sie nicht ist. Nicht, dass meine Charaktere über keinen Humor verfügen, sie sind allesamt zu Ironie, Sarkasmus und Zynismus in verschiedenen Abstufungen fähig, aber ich schreibe keine humorvolle Fantasie, bei der Humor das bestimmende Element ist.
Bis ich weiß, ob ich an Degen bringt Segen hängen bleibe oder doch was Passenderes finde als einen Spruch eines Charakters über seine Lieblingswaffen, müsst ihr mit diesem Titel leben. Und ich.

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Neue Homepage

Ich präsentiere voller Stolz: meine neue, offizielle Homepage!

Es hat einige Monate gedauert, sie zu basteln, aber ab sofort dient sie als Sammelstelle für Infos zu meinen Büchern und den Veranstaltungen, auf denen ich anzutreffen sein werde.

Ich freue mich, wenn ihr euch dort umseht und mir sagt, was ihr von der Homepage haltet, was euch gefällt und wie ich sie noch besser gestalten könnte :-)

Und jetzt folge mir mehr oder weniger unauffällig zu einem Portal in magische Welten

Homepage Jery

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Aus dem Alltag einer Übersetzerin (Teil 2)

Und weiter geht’s mit Teil 2 meines Arbeitsalltag als Übersetzerin :-)

Michael Marcus Thurner

(Ein Gastbeitrag von Jery Schober. Der erste Teil ihres Textes ist am 5. Dezember 2018 erschienen.)

Wie läuft nun so ein Auftrag ab?

Ich bekomme eine Anfrage vom Verlag oder direkt vom Autor. Nach den Preisverhandlungen (üblich sind Bezahlung pro Normseite oder pro Wort des Ausgangstextes) vereinbaren wir eine Frist, bis der die Übersetzung komplett vorliegen muss. Manchmal bekomme ich zur Auftragsbestätigung eine formlose Email, manchmal ist es ein fünfseitiger Vertrag, ähnlich einem Autorenvertrag.

Ich erhalte den Originaltext als Word-Dokument oder pdf und kann dann loslegen. Läuft der Auftrag über einen Verlag, ist dieser mein Ansprechpartner bei Fragen und Problemen. Bei Selfpublishern kann ich die AutorInnen direkt fragen.

Bei der Rohübersetzung schaffe ich zwischen 1000 und 2500 Wörtern in der Stunde (ich diktiere den Großteil der Übersetzung, weil ich damit wesentlich schneller bin). Danach erfolgt meine Überarbeitung des gesamten Textes.

Nachdem ich meine Übersetzung eingereicht habe, nimmt sich die…

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Aus dem Alltag einer Übersetzerin (Teil 1)

Ich habe auf Michaels Blog aus meinem Arbeitsalltag geplaudert :-)

Michael Marcus Thurner

(Ein Gastbeitrag von Jery Schober.)

»Wenn das Buch gut ist, liegt es am Autor, wenn es schlecht ist, am Übersetzer.«

Eine Variation dieses Satzes lese und höre ich beinahe täglich. Anfangs hat es mich gekränkt, wenn Plotelemente und Wortwiederholungen, die vom Autor so vorgegeben wurden, meiner Übersetzung angekreidet wurden. Mittlerweile denke ich mir, aus einem Ackergaul kannst du einfach kein Rennpferd machen, ich und die Lektorin haben das Beste aus dem Buch herausgeholt. Und ich lese daher nur mehr selten Rezensionen ;)

Mein Brotjob ist literarische Übersetzerin. Ich übe diese Tätigkeit seit 2016 hauptberuflich und selbstständig aus. Was wesentlich mehr Arbeit ist, als sich mein Umfeld denkt. Aber auch wesentlich mehr Spaß macht als jeder andere Job, den ich davor hatte.

Was mache ich also den lieben langen Tag, das es mir nicht erlaubt, einfach mal spontan 3 Tage auf Urlaub zu fahren, ja nicht einmal für 3 Stunden…

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Fünf Dinge, die ich beim Übersetzen von Sexszenen gelernt habe

Für einen weiteren Artikel für Michaels Blog habe ich ein paar Gedanken zu Sexszenen zusammengetragen, aus meiner mittlerweile reichhaltigen Erfahrung vom Übersetzen und Schreiben derselben :-D

Michael Marcus Thurner

(Ein Gastbeitrag von Jery Schober.)

In meiner Tätigkeit als Übersetzerin bekomme ich häufig Aufträge für Liebesromane, und in den meisten war bis jetzt mindestens eine Sexszene. Meistens sogar mehrere. Mein Rekord liegt bei zwölf Sexszenen in einem Buch. In diesem Beitrag versuche ich, meine Erfahrungen aus dem Übersetzen und auch dem Schreiben von erotischen Szenen zu umreißen.

  1. Sex ist integraler Teil der Handlung, keine Draufgabe

Eine Sexszene ist eine Szene wie jede andere auch. Sie sollte die Handlung voranbringen und neue Facetten des Charakters enthüllen.

Ausnahme: Reine Erotikgeschichten, oder, wie ich sie nenne, literarische Pornos. Da ist der Sex die Handlung. Was nicht heißt, dass nicht auch in Pornos die Handlung vorangetrieben und die Charaktere gezeigt werden können;-)

Wenn es detaillierte Sexszenen in einem Fantasyroman oder Thriller gibt, wo LeserInnen nicht von vornherein darauf eingestellt sind, dann sollten sie besser zur Handlung beitragen, sonst sind sie … nun ja…

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Die Sprache in der Fantasy

Auf der Seite von Michael Marcus Thurner findet ihr einen kleinen Exkurs von mir über Sprache in Fantasy – ist Kanonenfutter immer angebracht, existiert Adrenalin in High Fantasy und wie ist das mit dem verdammten „verdammt“?

Michael Marcus Thurner

Jery(Ein Gastkommentar von Jery Schober.)

Kanan fühlte, wie das Adrenalin durch seinen Körper raste und die Schmerzen zurückdrängte. Das hatte er davon, dass er Dampf ablassen wollte. In wenigen Sekunden würde die verdammte Stadtwache auftauchen und ihn festnehmen, und das alles wegen eines kurzen Schwertkampfes.

Zugegeben, eine solche Ballung problematischer Ausdrücke findet sich selten in Fantasy-Romanen, aber ich habe mehr als ein Buch gelesen, in dem „Adrenalinrausch“ und „verdammt“ zuhauf vorkamen, ohne dass diese Begriffe durch einen entsprechenden medizinischen oder religiösen Hintergrund erklärt wurden.

Welche Sprache in Fantasy-Geschichten verwendet wird, hängt in erster Linie von den Präferenzen der AutorInnen ab. Ich rede hier nicht von Elbisch, Zwergisch, Orkisch oder einer sonstigen Fantasie-Sprache, die sich die AutorInnen mit mehr oder weniger Geschick und Fachwissen ausdenken.

Mir geht es um die Wortwahl in Werken, die der Fantasy zuzuordnen sind, und zwar klassischer Secondary Fantasy, in der sich die Welt in mindestens…

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Seid Fair! Wir sind es wert!

Wichtige und richtige Gedanken von ChickinWhite über den Wert eines Buches. Well said, sista!

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Ein Jubiläum, von dem (fast) niemand etwas weiß

Heute ist für mich ein besonderes Jubiläum. Eines, von dem kaum einer weiß. Eines, das mein Leben nachhaltig verändert hat.
Dieses Jubiläum ist auch der Grund, warum ihr im letzten Jahr so wenig von mir gehört habt. Denn ich schaffe es nicht, auf allen Hochzeiten zu tanzen, um mal eine abgedroschene Metapher zu benutzen. Ich habe einem anderen Projekt als Jerys Fantasieromanen oberste Priorität eingeräumt.

Heute ist es genau ein Jahr her, dass ich den Schritt ins Selfpublishing gewagt habe. Heute vor einem Jahr erschien mein erstes E-Book.

Einige wenige von euch wissen bereits Bescheid, ein paar haben es von selbst herausgefunden, ein paar ahnen es.
Ihr müsst jetzt nicht alle wie wild googeln. Ich habe ein Pseudonym benutzt, und ich gedenke nicht, es auf diesem Blog zu lüften ;-)
Warum überhaupt ein Pseudonym und damit in Social Media wieder von Null anfangen? Auch das werde ich euch in den nächsten Wochen erklären.

Aber Jery, warum hast du uns denn nichts gesagt? Wir hätten dich doch unterstützt und mit dir gefeiert!

Warum ich euch erst heute davon berichte? Einfache Frage, komplexe Antwort.

Erstens habe ich vor einem Jahr dieses E-Book nicht veröffentlicht, um es herauszugeben. Klingt paradox, ich weiß, aber es war in erster Linie ein technisches Experiment (Wie formatiere ich ein E-Book und lade es beim Online-Händler hoch?) und in zweiter Linie ein Testballon (Wie läuft das mit dem Selfpublishing? Welche Schwierigkeiten gibt es? Worauf muss ich beim nächsten Mal, dem „Ernstfall“ achten?).
Ich wollte für mich testen, ob ich das mit dem selbst Veröffentlichen hinkriege. Dann, so mein Plan, würde ich mir unter meinem Pseudonym eine Social Media Präsenz aufbauen und im Herbst 2016 das erste „richtige“ Buch herausbringen. Welches ich damals noch nicht geschrieben hatte. Und aufgrund einer kuriosen Entwicklung bis heute nicht geschrieben habe.
Denn es passierte etwas, womit ich nicht gerechnet hatte – ich hatte Erfolg mit diesem E-Book. Ohne Werbung. Ohne Kontakte. Ohne Marketingplan oder gar -maßnahmen.

In den nächsten Wochen möchte ich auf diesem Blog eine Reihe von Beiträgen schreiben, die sich alle mit dem Selfpublishing beschäftigen. Warum habe ich mich dafür entschieden? Wie ist es mir ergangen, welche Erfolge hatte ich, welche Misserfolge?
Ich habe viel richtig und noch viel mehr falsch gemacht. Ich habe große Chancen vertan, dafür andere Chancen genutzt.
Frei nach dem Motto: Wenn ich schon kein leuchtendes Vorbild sein kann, dann wenigstens ein abschreckendes Beispiel :-P

Den Anfang macht nächste Woche ein Artikel, in dem ich erkläre, warum ich mich überhaupt zu diesem Schritt entschlossen habe (wird lang und persönlich).
Danach geht’s weiter mit den Basics – wie habe ich als No-name-Autor ohne Fanbase Erfolg? Wie werde ich sichtbar? Wie bringe ich Leute dazu, mein Buch zu kaufen? Wie gelang es mir, mit dem ersten E-Book Amazon-Bestseller zu werden?

Auch wenn dieser Artikel sich mit Selfpublishing beschäftigen, sind sicher etliche Informationen daraus auch für reine Verlagsautoren von Interesse.

Es ist meine Sicht auf die Dinge. Einiges davon ist genrespezifisch und lässt sich nur schwer auf andere Genres übertragen. Anderes ist allgemeingültig und für jedes Buch in jedem Genre anwendbar.
Kein Patentrezept, keine Erfolgsanleitung, keine Blaupause für den Durchbruch.
Es ist einfach mein Weg, den ich seit einem Jahr gehe.

Der Weg zum Erfolg: Nicht immer klar zu sehen, aber nichtsdestotrotz vorhanden.

Warum meinst du, dass du qualifiziert bist, über Erfolge zu reden?

Weil ich Erfolg habe. Was in jedem Fall Ansichtssache ist ;-) Jeder definiert Erfolg anders. Jeder hat andere Schwerpunkte. Eure Definition von Erfolg muss sich nicht mit meiner decken.
Bin ich ein Bestseller, der tausende Bücher verkauft und eine riesige Fangemeinde hinter sich stehen hat? Nein.
Verdiene ich Geld damit und bewege ich Menschen mit meinen Büchern? Ja.

Ein paar Eckdaten zu dem, was ich für mich als Erfolg definiere und was ich geschafft habe (ich schreibe das nicht auf, um damit anzugeben, sondern um euch zu zeigen, dass ich beim Thema Selfpublishing durchaus weiß, wovon ich rede, und nicht einfach wilde Theorien posten werde):

  • Ich habe innerhalb eines Jahres 5 E-Books veröffentlicht. Davon 2 auch als Taschenbuch.
  • 2 dieser E-Books gibt es (noch) exklusiv auf Amazon, 3 auch für Tolino.
  • 4 davon kamen bei Amazons Kindle-Gesamtcharts unter die Top 150. Eines ist mit Platz 155 knapp gescheitert ;-)
  • Mit einem Buch habe ich die Top 100 der Kindlecharts geknackt.
  • Im Ranking meines Genres kamen alle Bücher unter die Top 5. 4 Bücher kamen unter die Top 3, 2 Bücher schafften es auf Platz 1.
  • Eine Kurzgeschichte wurde in einer Verlagsanthologie veröffentlicht.
  • Diese Anthologie wurde für den Deutschen Phantastik-Preis nominiert.
  • Eine Story wurde für den LovelyBooks Lesepreis nominiert.
  • Eine weitere Story stand auf der Longlist des Skoutz-Awards.
  • Ich habe wunderbare und teilweise sehr bewegende Rezensionen erhalten.
  • Ich konnte mir ein kleines Netzwerk an Unterstützern aufbauen.
  • Und das Beste: Ich habe Fans, die mir Schokolade schicken :-D

Wir lesen uns demnächst!
Jery

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Die Angst, nicht gut genug zu sein

Mika Krüger hat sich Gedanken über das Gefühl gemacht, das alle Autoren irgendwann überfällt, und wichtiger noch, wie man diese Angst von „Ich bin nicht gut genug“ überwindet und trotzdem weitermacht.

Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Ich habe es überwunden. Und in den nächsten Tagen erzähle ich euch, wie ich das geschafft habe :-)

Dunkelfeder

Hallo, hallo, die Mika hier.

Ich denke, einige von euch fragen sich, ob ich nach den großen Ankündigungen im Vorjahr mit Redaktionsplan, Vorsätzen für 2017 und allem anderen nun doch zu jenen Autoren gehöre, die auf halber Strecke aufgegeben haben. Schreibt Mika noch? Ist sie untergetaucht, geflohen, auf Reisen? Darauf habe ich eine knappe Antwort: Nein, ich bin noch da und ich habe nicht aufgegeben, aber ich musste mich sammeln.

Was ist passiert? Dazu muss ich ein wenig ausholen.

Wir Autoren sind ein komisches Volk. Wir wollen unbedingt und mit aller Macht unser Buchbaby gesund und munter auf die Welt bringen und sind überzeugt, danach sei alles besser. Wir denken, dann kommt die Anerkennung und vor allem ein Gefühl von endloser Zufriedenheit. Doch wenn das Baby erstmal geboren ist, kommen wir irgendwie so gar nicht klar, denn es schreit und tut, was es will. Wir sind überfordert, geplättet und schockiert…

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