Aus dem Alltag einer Übersetzerin (Teil 1)

Ich habe auf Michaels Blog aus meinem Arbeitsalltag geplaudert :-)

Michael Marcus Thurner

(Ein Gastbeitrag von Jery Schober.)

»Wenn das Buch gut ist, liegt es am Autor, wenn es schlecht ist, am Übersetzer.«

Eine Variation dieses Satzes lese und höre ich beinahe täglich. Anfangs hat es mich gekränkt, wenn Plotelemente und Wortwiederholungen, die vom Autor so vorgegeben wurden, meiner Übersetzung angekreidet wurden. Mittlerweile denke ich mir, aus einem Ackergaul kannst du einfach kein Rennpferd machen, ich und die Lektorin haben das Beste aus dem Buch herausgeholt. Und ich lese daher nur mehr selten Rezensionen ;)

Mein Brotjob ist literarische Übersetzerin. Ich übe diese Tätigkeit seit 2016 hauptberuflich und selbstständig aus. Was wesentlich mehr Arbeit ist, als sich mein Umfeld denkt. Aber auch wesentlich mehr Spaß macht als jeder andere Job, den ich davor hatte.

Was mache ich also den lieben langen Tag, das es mir nicht erlaubt, einfach mal spontan 3 Tage auf Urlaub zu fahren, ja nicht einmal für 3 Stunden…

Ursprünglichen Post anzeigen 388 weitere Wörter

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Über Jery Schober

author translator editor daydreamer dogperson Übersetzt Romane, schreibt Fantasy, liest querbeet und malt unerfolgreich.
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