Fünf Dinge, die ich beim Übersetzen von Sexszenen gelernt habe

Für einen weiteren Artikel für Michaels Blog habe ich ein paar Gedanken zu Sexszenen zusammengetragen, aus meiner mittlerweile reichhaltigen Erfahrung vom Übersetzen und Schreiben derselben :-D

Michael Marcus Thurner

(Ein Gastbeitrag von Jery Schober.)

In meiner Tätigkeit als Übersetzerin bekomme ich häufig Aufträge für Liebesromane, und in den meisten war bis jetzt mindestens eine Sexszene. Meistens sogar mehrere. Mein Rekord liegt bei zwölf Sexszenen in einem Buch. In diesem Beitrag versuche ich, meine Erfahrungen aus dem Übersetzen und auch dem Schreiben von erotischen Szenen zu umreißen.

  1. Sex ist integraler Teil der Handlung, keine Draufgabe

Eine Sexszene ist eine Szene wie jede andere auch. Sie sollte die Handlung voranbringen und neue Facetten des Charakters enthüllen.

Ausnahme: Reine Erotikgeschichten, oder, wie ich sie nenne, literarische Pornos. Da ist der Sex die Handlung. Was nicht heißt, dass nicht auch in Pornos die Handlung vorangetrieben und die Charaktere gezeigt werden können;-)

Wenn es detaillierte Sexszenen in einem Fantasyroman oder Thriller gibt, wo LeserInnen nicht von vornherein darauf eingestellt sind, dann sollten sie besser zur Handlung beitragen, sonst sind sie … nun ja…

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Über Jery Schober

author translator editor daydreamer dogperson Übersetzt Romane, schreibt Fantasy, liest querbeet und malt unerfolgreich.
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