Statusbericht November 2016

November, ein chronischer Stressmonat, der auch 2016 keine Ausnahme bildete.

Gelesen habe ich
I Spy Something Christmas von Josh Lanyon, weniger um in Adventsstimmung zu kommen, sondern um die I Spy Reihe abzuschließen. Eine nette Novelle, auch wenn die Auflösung um den Mordanschlag etwas mau war. Dafür bewundere ich Lanyons Fähigkeit, mit wenigen Worten viel zu sagen.
• einige mehr oder weniger erotische Kurzgeschichten, von denen mich keine wirklich ansprach. Entweder zu kurz, um Spannung aufzubauen, oder die Charaktere waren mir egal, oder es war non-con, und das ist die eine Sache, mit der ich mich bei Erotikstorys absolut nicht anfreunden kann.
Ansonsten hab ich etliches angefangen und nichts fertigbekommen. Empfehle aber schon mal Chuck Wendigs 500 Ways to Write Harder. Da stehen viele gute Tipps drin, dargeboten mit Wendigs unnachahmlicher unverblümter Ausdrucksweise.

Gesehen habe ich
The Maze Runner. Nun ja. Prinzipiell ganz interessant, aber sooo unlogisch. Die einfachsten Fragen wurden nicht beantwortet.

Gehört habe ich Rod Stewart und Toto.

Geschrieben habe ich mein Soll für den NaNo. Was sich knapp ausging, weil ich in der letzten Woche noch mal reinklotzte. Und das auch nur wegen des NaNo und nicht, weil es Spaß machte. Vom Feeling her war dieser NaNo für mich zum Vergessen, weil ich so viel anderes Zeug um die Ohren hatte und mich nie richtig aufs Schreiben konzentrieren konnte. Es fehlte der Spaß und der Rausch der Kreativität, den ich sonst hatte. Na ja, es kann wohl nicht jeder NaNo super laufen.

Highlights:

  • NaNo knapp geschafft. Als Belohnung bekam ich Amazon Prime 🙂
  • Zwei enorm wichtige Deadlines eingehalten, auch wenn’s schwer war.
  • Vienna Comic Con: Wir hatten viel Spaß dort, inkl. eines peinlichen Fangirl-Moments, wo ich Mühe hatte, vor einem von mir verehrten Comickünstler einen zusammenhängenden Satz herauszubringen. Beim 2. Zeichner ging’s schon viel besser, mit dem konnte ich sogar reden und bekam zusätzlich zum Autogramm noch einen „knackigen Kerl“ auf A4 gemalt (mein ausdrücklicher Wunsch). Hab ja zum Glück einen BEVA, der mich gnadenlos zwingt, aus meiner Komfortzone auszubrechen und mit Wildfremden zu reden. Mehrmals.

Lowlights:

  • Ich bin die Treppe runtergefallen. Falls also jemand darüber schreiben möchte, ich kann detailliert schildern, wie sich das anfühlt. Hauptsächlich schmerzhaft. Hatte dann auch Blutergüsse in beeindruckender Größe und Tiefe. Klein-Jery kann noch nicht so ganz alleine gehen …
  • Mich mit einem höchst unprofessionellen Verleger herumgeärgert, bei dem ich mich echt frage, wie der es schafft, seit Jahrzehnten einen Verlag zu führen. Aber gut, ich muss geschäftlich nicht mehr mit ihm agieren, mir kann’s egal sein.
  • Mein Energielevel ist irgendwo unter dem Gefrierpunkt. Winter ist echt nicht leicht für Lichtabhängige wie mich.

Im Dezember hoffe ich sehr, 3 Kurzgeschichten fertig zu bekommen. Okay, die eine wurde vom Wordcount her bereits zur Novelle upgegradet (geupgradet?), aber bei den anderen beiden hab ich noch eine Chance, unter 10k zu bleiben. Doch, echt. Wirklich. Also, zumindest bei einer. Die andere könnte … ein bissi länger werden. Aber nur ein ganz kleines bissi. Ehrlich.

Bis dahin – schreibt schön, schreibt hässlich, Hauptsache, ihr schreibt!

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Über Jery Schober

author translator daydreamer dogperson bookcollector candlejunkie Übersetzt Romane, schreibt Fantasy, liest querbeet und malt unerfolgreich.
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4 Antworten zu Statusbericht November 2016

  1. Carmilla DeWinter schreibt:

    Ich kann mit Lanyon so was von nix anfangen … den Wendig werde ich mir mal angucken, aber bei mir ist erstmal was zum Thema Drehbuch fällig. Mal gucken, was dabei rauskommt.

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  2. Katrin Ils schreibt:

    Ich hoff, dein Dezember läuft ab jetzt (vor allem mit dem Nachwuchs ❤ )besser weiter.
    Von Maze Runner war ich auch total enttäuscht. Ich wollte die Serie unbedingt lieben und hab mich dann durch den ersten Band gequält – ich fand es einfach nicht gut geschrieben.

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