7. Freunde sind unsere Felsen (Jery Schober)

Heute ist mein Beitrag auf Tintenflecks Blog online. Enjoy 🙂

Tintenfleck

Tirranar wusste sofort, dass etwas nicht stimmte, als er sich an den Tisch setzte.
Berit hatte gekocht, und es war keine Katastrophe.
Er musterte das Fleisch und Gemüse auf seinem Teller, nichts davon angebrannt oder roh. Nicht einmal das Fladenbrot wies schwarze Stellen auf. Dazu Servietten, Gläser ohne Sprung und ein Tonkrug mit Blumen. Er schnitt misstrauisch ein Stück Rinderlende ab. Außen knusprig, innen rosa, mit Salz und sogar Pfeffer gewürzt.
Die Wunder heute nahmen kein Ende.
Der Elf betrachtete Berit, der Karotten aufspießte und nahezu fröhlich wirkte.
Etwas stimmte ganz eindeutig nicht.
„Was ist hier los?“ Tirranar deutete auf das Essen.
„Darf ich nicht einmal etwas kochen, was über Spiegeleier oder Haferbrei hinausgeht?“ Er lächelte unschuldig.
„Du hast selbst bei diesen Gerichten versagt.“
„Traust du mir nicht zu, dass ich kochen gelernt habe?“
„Nein.“ In dem Jahr, in dem sie sich eine Wohnung teilten, hatte Tirranar das Kochen übernommen…

Ursprünglichen Post anzeigen 715 weitere Wörter

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Über Jery Schober

author translator daydreamer dogperson bookcollector candlejunkie Übersetzt Romane, schreibt Fantasy, liest querbeet und malt unerfolgreich.
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