Statusbericht Oktober 2016

Hm, Oktober … Da war doch noch was, was ich den Oktober betreffend erledigen wollte, bevor der Dezember anbricht … Ah ja, richtig, mich mal wieder melden.

Gelesen habe ich
The Chosen von Annette Gisky, Fantasy mit einem schwulen Hauptcharakter. Fing nicht so schlecht an und wurde dann zu „wie unglaubwürdig kann es noch werden?“. Wer keine Ahnung von geschichtlichen Zusammenhängen, soziopolitschen Vorgängen und simpler Ökonomie hat, sollte sich nicht in Fantasy versuchen. Jedes Mal, wenn ich mir dachte, schlimmer geht nimmer, wurde es … richtig, schlimmer. Wer von einem Mann lesen will, der in bester Damsel in Distress Manier bei der Überbringung einer Nachricht ohnmächtig wird, schlagt zu 😛 Ich hab’s mit einer gewissen Faszination und permanentem Kopfschütteln zu Ende gelesen.
The Two Gentlemen of Altona von Lisa Henry und J.A. Rock. Der Klappentext war sooo gut, der Rest … nun ja. Ganz nett. Erst das Ende hat’s mir richtig versaut, und ich hab mich geweigert, die Folgebände zu lesen, weil ich mich betrogen fühlte. Ich bin ja schon kein Fan von Cliffhangern am Ende eines Buches, aber direkt auf der letzten Seite einen neuen Handlungsstrang anreißen und das Buch damit aufhören lassen, dass einer der HC davonstürmt, um Gott weiß was zu tun … Nee, da schalte ich auf stur. Auf diese Art möchte ich nicht zum Weiterlesen angehalten werden.

Gesehen habe ich
• wieder einmal Die glorreichen Sieben (das Original). Yul Brunners Gang ist mir eine ewige Inspiration für meine Elfen 😛
• Captain America – The Winter Soldier (ich weigere mich, den „deutschen“ Titel zu benutzen). Fand ich klasse, wenngleich der Film ein bissi mehr Humor vertragen hätte. Besonders gut gefiel mir die platonische Freundschaft zwischen Steve und Natasha, die einfach rockt. Sie muss nicht gerettet werden, rettet auch mal den Helden, und wenn er sich revanchiert, keift sie ihn nicht an, sondern nimmt einfach hin, dass er auch was drauf hat. Ich will mehr solcher Frauen auf der Leinwand sehen!

Gehört habe ich Marc Cohn und Laura Branigan. Mir war nach 80ies 😀

Geschrieben habe ich erschütternd wenig. Im Nachhinein ist es mir richtig peinlich, wie wenig ich geschafft habe, hab nur ein bissi an zwei Novellen herumgedoktert. Dabei war ich im September so schön in Schwung, nur um im Okotber zum relativen Stillstand zu kommen 😦

Highlights:

  • Letztes Eis von Valentino ergattert. Jetzt haben sie Winterpause. Warum nur, WARUM???
  • Ich kann den Kachelofen einheizen. Yeah me! Überlebensfähig in der Apokalypse!
  • Frankfurter Buchmesse. Interessant, anstrengend, inspirierend, unterhaltsam.
  • Auf der FBM einige ganz liebe Menschen kennengelernt, die ich vorher nur durch Blogs/Twitter/E-Mails kannte. Hat Spaß gemacht, euch zu treffen 🙂
  • Festgestellt, dass es anscheinend nicht normal ist, als Autor Recherche am eigenen Leib zu machen. Nur, weil ich ein Rapier besitze, Schusstraining gemacht habe und mit einem Bogen umgehen kann, heißt das nicht, dass ich der Zombie-Apokalypse gewachsen bin (ich sagte auch „mit einem Bogen umgehen“ und nicht „treffen“). Obwohl … ich KANN Feuer machen!

Lowlights:

  • Ich war eine faule Socke. Anders kann man das nicht nennen. Nach dem Stress im September gönnte ich mir viel zu viel Freizeit, was mir jetzt in den Hintern beißt.
  • Eine Woche Erkältung, die mein Hirn zu Matsch verwandelte.
  • Eine Woche allgemeine Krise und Schreibkrise im Besonderen. Also das, was ich alle paar Monate durchmache. Man lernt damit umzugehen. Nervt trotzdem.

Im November ist natürlich wieder NaNo, der jedoch ehrlich gesagt für mich an Reiz verloren hat. Mache wohl schon zu lange mit. Der Plan ist, einen Roman zu schreiben, der schon lange in der Warteschleife hängt. So, nachdem jetzt alle herzlich darüber gelacht haben, lassen wir uns alle überraschen, was ich wirklich schreiben werde.

Advertisements

Über Jery Schober

author translator daydreamer dogperson bookcollector candlejunkie Übersetzt Romane, schreibt Fantasy, liest querbeet und malt unerfolgreich.
Dieser Beitrag wurde unter Statusbericht abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Statusbericht Oktober 2016

  1. Carmilla DeWinter schreibt:

    Mein Kommentar wie immer später als dein Statusbericht: „The Winter Soldier“ rockt und ist m.E. der bis dato beste Film aus der ganzen Marvel-Reihe. Auch wegen Natasha. (Ich unterlasse jetzt den Rant über Civil War.)
    Und ja, es gibt Texte, die liest du weiter, obwohl sie schlecht sind – auf Englisch heißt das wohl „Train Wreck Moment“.

    Gefällt mir

    • Jery Schober schreibt:

      Civil War steht mir noch bevor, kann noch nicht ranten 😉 Mochte Natasha schon im 1. Avengers Film am liebsten, weil sie mit Grips und Können und ohne Superkräfte ihren Job erledigt.

      Hm, Train Wreck Moment trifft’s gut – immerhin hat die Nacherzählung von diesem besonderen Train Wreck eine Freundin gut unterhalten 😛

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s