Statusbericht März 2015

Und wieder ist ein Monat zu Ende, wie üblich schneller als man glaubt. Es wurde tatsächlich Frühling, zumindest behaupteten die Krokusse das, die sich wieder verabschiedeten, um nicht von den Primeln abzulenken.

Gelesen habe ich Graceling von Kristin Cashore. Wurde von mir vor Jahren in England gekauft, in Tenterton, einer kleinen Stadt in der Nähe von Bodiam Castle (Bild s.u.). Einer meiner wenigen Impulskäufe – tolles Cover, ansprechender Klappentext, gute erste Seite. Ich wollte diese Buch so sehr mögen, aber leider – es ging nicht.
Ich kann verzeihen, dass ein Autor keine Ahnung von Pferden und Jagen hat, ich sehe über einen banalen Stil hinweg, wenn mich der Inhalt entschädigt, aber langweilige Charaktere und eine Sexszene, die allem widerspricht, was mir bis dahin über die Heldin gesagt wurde? Geht gar nicht. Außerdem scheine ich kein Gespür für Poesie zu haben, denn die gerühmte „elegant, evocative prose“ fand ich nur ermüdend. Hauptsatz folgte auf Hauptsatz – „Sie tat dies. Sie tat das. Sie ging dorthin. Sie ging hierhin.“ Nach einigen solcher Sätze wünscht man sich ein Komma als Abwechslung.
Dann zog sich Ende noch ewig hin (wenn der Hauptkonflikt aufgelöst ist, ist die Spannung raus, und die lässt sich nicht halten mit „warum verhält sich Charakter B so merkwürdig?“), statt zu einem knackigen Schluss zu kommen. Vielleicht bin ich auch zu alt für New Adult?
Ich habe den zweiten Roman von Cashore noch auf dem SUB, noch dazu ein Geschenk, und werde Fire irgendwann lesen, aber in der Liste ist es arg nach hinten gerutscht.

Ich las ein paar kurze witzige bis kuriose Schreibratgeber – wie man sich als Autor verhalten soll (Million Dollar Professionalism for the Writer von Kevin J. Anderson und Rebecca Moesta – ich dachte, Höflichkeit sei selbstverständlich, aber der Autor bewies mit Gegenbeispielen, das es das nicht ist), wie wichtig Resonanz ist (Drawing on the Power of Resonance in Writing von David Farland) und welche Emotionen sich durch welche Empfindungen, Gesten und Verhaltensweisen äußern (Emotinal Amplifiers von Angela Ackerman und Becca Puglisi – extrem hilfreich, und jetzt will ich ihre anderen Bücher auch, allerdings sind die Printausgaben nicht gerade billig).

Gesehen habe ich die erste Staffel von Chuck (witzig, charmant und voller Frauenpower), Merida – Legende der Highlands (großartige Unterhaltung und noch mehr Frauenpower) und Star Wars A New Hope. Wir kamen drauf, dass der BEVA den Film noch nie auf Englisch gesehen hat. Das musste sofort geändert werden. Natürlich in der originalen, nicht digital nachbearbeiteten Fassung. Dieser Haushalt gehört zur „Han shoots first“-Fraktion. Was werde ich immer nostalgisch dabei… Die erste Star Wars-Trilogie hat mich enorm beeinflusst und meine latent vorhandene Liebe zum phantastischen Genre erst richtig erblühen lassen. Dafür gilt Karoline mein ewiger Dank (damit Du hier auch mal erwähnt wirst ;-)).

Gehört habe ich Daughtry und die letzten 3 American Recordings von Johnny Cash, die mir noch fehlten. Seine Fassung von „Hurt“ ist so was wie ein Themensong für einen meiner Romane.

Geschrieben habe ich das Ende von Stein und Stahl, am 7.3., einen Tag vor meiner Deadline. An einem Pool in einer Therme sitzend. Wo es sich echt gut schreibt. Wenn ich mit dem Laptop ohne Netzanschluss arbeite, geht auch viel mehr weiter – ich hab immer Angst, dass der Akku ausgeht, und sandle nicht so viel rum. Ich wär ja dafür, dass ich all meine Geschichten in einer Therme schreibe, aber da ich mir das nur einmal im Jahr leisten kann, kann ich mich zuhause höchstens neben die gefüllte Badewanne setzen und einen dezenten Schuss Chlorreiniger und ein paar Tropfen Lavendelöl ins Badewasser kippen.

SONY DSC
Highlights:

  • Meinen dritten Roman beendet.
  • Ein Thermenaufenthalt mit vollem Verwöhnprogramm und herrlichem Essen.
  • Ich hab’s tatsächlich geschafft, dass die Zyklame ein zweites Mal blüht. Sie war ein Geschenk zu Weihnachten und ist zu meiner Verwunderung nicht eingegangen.
  • Ich hab mir Die Musketiere von der BBc zugelegt. Ich wollte ja noch warten, aber Lederoutfits, Musketen und Rapiere – ich bin ein schwaches Mädchen.
  • Kein Zahnarzt!

Lowlights:

  • Eine Schreibkrise biblischen Ausmaßes gehabt, nachdem mir klar wurde, dass ich Stein und Stahl nur dann verlagstauglich machen kann, wenn ich 100k rausnehme, womit jeder Subplot rausfliegen müsste. Was zurückbleiben würde, wäre ein seelenloses, unoriginelles Standard-Werk, hinter dem ich nicht mehr stehe. Also hatte ich zur Wahl, das Manuskript zu massakrieren, um es auf diese Art zu kommerzialisieren, oder daraus ein nicht verkäufliches Buch zu machen, das alles enthält, was mir wichtig ist und weshalb ich es überhaupt geschrieben habe. Die Wahl fiel nach viel Nachdenken auf letzteres und damit kam auch die Erkenntnis, dass ich wohl nie etwas schreiben werde, was massentauglich ist. Also vergesse ich in Zukunft jeden Gedanken an eine Veröffentlichung und schreibe weiterhin das, was mir Spaß macht und das mir wichtig ist. Ich muss mich im täglichen Leben schon genug Kompromissen unterwerfen und will das nicht auch beim Schreiben machen müssen.
  • In einer Woche 2 x in den Finger geschnitten und 1 x die Hand am Backblech verbrannt. Ich war dafür, dass man mir Küchenverbot erteilt. Der Vorschlag wurde abgelehnt, weil dann die Nahrungsversorgung gelitten hätte. Da ich einen Abend lang einen Eisbeutel auf der Hand hatte und nicht tippen konnte, wurde ich sogar vom BEVA vom Schreiben entschuldigt und bekam einen Tag Verlängerung, um Stein und Stahl zu beenden. War zum Glück nicht nötig.
  • Ich hab in letzter Zeit kein Glück beim Bestellen von Büchern. Statt dem Fantasy-/Steampunk-Roman The Ace of Skulls bekam ich The Pirates of Devon and Cornwall, ein dünnes Sachbuch über, nun ja, Piraten. Keine fliegenden Schiffe weit und breit.
    Viel schlimmer war, dass ich endlich eine Ausgabe von Rally Cry ergatterte, die unter 15 € kostet (ich renne dem Buch seit mindestens 4 Jahren hinterher, es gibt nur mehr gebrauchte Exemplare), und das wurde von der Post zerstört, wie mir der Händler bedauernd mitteilte *schnüff*

Im April steht mir die Überarbeitung von Stein und Stahl bevor und die Entscheidung, ob ich am Camp NaNo teilnehme. Und falls ja, mit was.
Ich wünsche allen frohe Ostern mit vielen Schokoeiern und schönem Wetter 😀

Jery
SONY DSC

Advertisements

Über Jery Schober

author translator daydreamer dogperson bookcollector candlejunkie Übersetzt Romane, schreibt Fantasy, liest querbeet und malt unerfolgreich.
Dieser Beitrag wurde unter Statusbericht abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

21 Antworten zu Statusbericht März 2015

  1. para68 schreibt:

    Nochmals Glückwunsch zur (rechtzeitigen) Fertigstellung von „Stahl“. Natürlich ist es schade, dass es in kaum kürzbarer Originallänge nicht verlagstauglich ist. Aber ich kann Deine Entscheidung voll und ganz verstehen. Außerdem hast Du ja noch andere Schreibprojekte, bei denen es durchaus möglich ist, dass sie irgendwann Deinen und auch den Anforderungen eines Verlags entsprechen werden. 🙂

    Gefällt mir

    • Jery Schober schreibt:

      Danke 🙂
      Mal schauen, was mich und Verlage angeht. Momentan habe ich diesbezüglich weder Lust noch Hoffnung. Freude am Schreiben geht vor Veröffentlichungsgedanken. Kann sich aber in ein paar Jahren durchaus wieder ändern.

      Gefällt mir

  2. Florian Born schreibt:

    Und ich hab mich schon so darauf gefreut, endlich mal was von dir zu lesen :O
    Aber vielleicht kannst du es ja via Selfpublishing raushauen oder so 😉

    Gefällt mir

    • Jery Schober schreibt:

      Mal sehen, ich entscheide, was ich damit machen werde, wenn es fertig ist. Und mit fertig meine ich komplett überarbeitet und herzeigbar. Ich bin noch beim ersten Überarbeitungsdurchgang, das wird noch eine Weile dauern. Vor 2016 wird dieses Buch nicht das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Aber wenn’s soweit ist, steht die Einladung zur Feier natürlich weiterhin 😉

      Gefällt mir

  3. Christian Weis schreibt:

    Gelegentlich hege ich ja noch die Hoffnung, dass „Ace of Skulls“ doch noch ins Deutsche übersetzt wird. Seufz.

    Falsche oder zerstörte Buchsendungen sind wirklich mehr als ärgerlich … Da hatte ich bisher Glück. Pech insofern, als manche Buchsendung einfach ins Nirgendwo verschwunden ist …

    Gefällt mir

    • Jery Schober schreibt:

      Verschwunden ist bei mir erst eine DVD-Box, sonst hatte ich nie Probleme mit Bestellungen, egal über welchen Online-Versand. Dafür in den letzten Monaten reichlich Pech auf einmal.
      Ich lese fast alles im englischen Original, daher treffen mich ausbleibende Übersetzungen nicht. Ich finde es aber für andere Leser ärgerlich, wenn der Verlag eine Reihe mittendrin einstellt (wie bei der Eli Monpress Serie von Rachel Aaron – da wurden nur 2 Bände eines Fünfteilers übersetzt, der erst mit dem letzten Band abgeschlossen ist). Ich kann’s aus wirtschaftlicher Sicht nachvollziehen, dennoch finde ich es ungeschickt von Verlagen. Als Leser stellt man sich drauf ein, dass man alle Abenteuer der Ketty Jay bekommt.
      Was mich dran erinnert, dass ich Ace of Skulls noch einmal bestellen muss… *seufz*

      Gefällt mir

      • Christian Weis schreibt:

        Bei Reihen mit jeweils mehr oder weniger in sich abgeschlossenen Einzelfolgen lässt es sich noch leichter verschmerzen. Ganz schlimm finde ich es bei Fortsetzungen, die einfach nicht mehr fortgesetzt werden.

        Gefällt mir

  4. Evanesca Feuerblut schreibt:

    Glückwunsch zum Beenden von „Stahl!“ Ich freue mich für dich und… es ist so ein unfassbar tolles Gefühl, einen Roman zu beenden <3.
    Was Kommerzialisierung angeht… Wie lang ist das Buch eigentlich in Normseiten? Kannst du vielleicht das Ganze halbwegs sinnvoll einteilen und ohne Plots killen zu müssen, in einen Mehrteiler umwandeln? Ich bin mir sicher, dass auch dein Roman sich halbwegs in mehr oder weniger in sich geschlossene Abschnitte einteilen lässt und du da irgendwie unterteilen könntest.
    Nur Mut und lass dich nicht unterkriegen! Motiviert es dich, dass ich ein Buch von dir auf alle Fälle vorbestellen würde?
    Und jetzt wüsste ich doch gerne, ob du noch an Tag 4 bei uns in die Cabin einsteigst oder nicht xD

    Gefällt mir

    • Jery Schober schreibt:

      So, ich hab die Erstfassung von Stein und Stahl jetzt probeweise in Normseiten umgewandelt und komme auf 861 Seiten. Immerhin unter 1000 😛
      Ich sehe plottechnisch keine Möglichkeit, einen sinnvollen Mehrteiler draus zu machen, weil auch diese Einzelteile einen stimmigen Aufbau, Höhepunkt und Auflösung haben sollten, und das fehlt mir. Ich hab nur einen Höhepunkt, und der wichtigste Subplot findet seine Auflösung auch erst ganz am Ende. Und ganz ehrlich ist es keine epische Geschichte à la Herr der Ringe, die man auf 3 Bände verteilen könnte. Ich schwafel einfach nur gerne vor mich hin und jage jedem Schmetterling nach, der der Muse unter die Augen kommt 😉

      Es ist total lieb, dass du das Buch auf jeden Fall vorbestellen würdest, das baut mich auf 😀

      Ich überlege noch immer wegen NaNo und werd mich wohl erst nach Ostern entscheiden. Falls ja, klopfe ich auf jeden Fall bei dir an auf der Suche nach Unterkunft und Zusprache.

      Jetzt muss ich erst mal die Osterjause herrichten und schauen, was mein Reindling im Rohr macht. Ich mag in der Steiermark leben und Schilcher und Kürbiskernöl verfallen sein, trotzdem gibt es zu Ostern traditionellen Kärntner Reindling aus meiner Heimat. Nur ohne Rosinen, weil ich die nicht ausstehen kann.

      Gefällt 1 Person

      • Evanesca Feuerblut schreibt:

        Das, was es bei dir zu Ostern gibt, muss ich als bundesdeutsch aufgewachsenes Mädchen erstmal googeln *g*.

        Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass dir irgendwann beim Überarbeiten eine Lösung für deinen Roman einfallen wird. Und notfalls gibt es immer noch Selfpublishing. Kennst du Maria Grashoff? Sie schreibt ungefähr im selben Umfang wie du („Kernstaub“ ist ca. 1000 Seiten lang und die Folgeromane ihrer Trilogie sind so lang, dass Band 2 eigentlich aus zwei und Band 3 aus drei Büchern à ca. 1000 Seiten bestehen wird!).
        Es gibt für jeden Willen einen Weg ❤

        Gefällt mir

        • Jery Schober schreibt:

          Von Kernstaub hab ich schon gehört, aber nicht gelesen. Self Publishing ist natürlich eine Möglichkeit, die Monsterwerken wie meinen entgegen kommt. So ein E-Reader wiegt immer gleich viel, egal wie dick das Buch darauf ist 😉
          Hauptproblem ist, dass ich dazu tendiere, 3 Bücher in einem zu schreiben, diese dann aber nicht entwirren kann, und auf einmal 3 Hauptplots habe, die in meinen Augen alle gleich wichtig sind, aber sich gegenseitig die Aufmerksamkeit wegnehmen. Momentan geht’s mir nicht darum, aus dem Manuskript etwas zu machen, was man anderen Menschen zeigen kann, sondern einen Roman zu formen, mit dem ich zufrieden bin (ich höre hier ein gequältes Aufseufzen des BEVA). Das wird Zeit und Geduld erfordern, aber ich mach schon noch ein Buch draus. Der Wille ist auf jeden Fall da. Ich bin immerhin schon von 228k auf 207k herunten :-p

          Gefällt 1 Person

          • Christian Weis schreibt:

            Viel Erfolg beim Entwirren! Manchmal hilft einfach die Zeit, und mit etwas Abstand lässt sich einiges leichter rausschmeißen oder aufteilen.
            860 Normseiten sind für einen Erstlingsroman sehr viel – für Verlage oftmals zuu viel. Selbst größere Verlage schauen, was sie als „Ziegelstein“ veröffentlichen, und kleinere Verlage scheuen oft die Druckkosten bzw. den höheren Preis, den sie für ein dickeres Buch kalkulieren müssten.

            Gefällt mir

          • Jery Schober schreibt:

            Den Gedanken an eine Verlagsaussendung hab ich eh schon aufgegeben, ich wär schon zufrieden, wenn das Buch meinen Ansprüche genügt, egal wie lang es ist. Ich entwirre noch immer, weil ich das Ganze grad zum ersten Mal von vorne bis hinten in einem Zug durchlese, und das dauert…
            Mal schauen, was rauskommt, wenn ich es als fertig deklariere. Ich tröste mich damit, dass kein Wort umsonst geschrieben wurde, jedes davon hat mich weitergebracht und mir Erfahrung geschenkt, auch wenn die meisten davon einfach nicht in diese Geschichte gehören.

            Gefällt mir

          • Evanesca Feuerblut schreibt:

            Idealerweise ist der Roman, mit dem man selbst zufrieden ist, auch der Roman, mit dem man dann irgendjemand anders beglücken will :).
            Als ich meinen Roman beendete, war ich 18 (okay, fast 19, aber trotzdem).
            Als ich ihn dann bei einem Verlag eingereicht habe, war ich 24. So lange hat es gedauert, um aus dem Werk etwas zu machen, womit ICH so weit zufrieden war, dass ich es in die Welt entlassen wollte.
            Ich nehme nicht an, dass du auch gut sechs Jahre zum Überarbeiten brauchen wirst, aber… du schaffst das.
            (Außerdem kannst du ein Buch, mit dem DU nicht zufrieden bist, auch nicht gut vermarkten. Das kommt nämlich unterschwellig, ohne dass du es merkst, irgendwie immer mit durch und schreckt Verleger, Agenten etc. ab).

            Vieeeeel Erfolg 😀

            Gefällt mir

          • Jery Schober schreibt:

            Ein Buch, hinter dem ich nicht stehe, kann ich niemals überzeugend vermarkten, also ist es mir lieber, ich mache einen Roman draus, mit dem ICH zufrieden, auch wenn ihn dann nur ein paar Freunde zu lesen bekommen.

            Ich hoffe, deine lange Überarbeitungszeit rentiert sich und du findest ein gutes Zuhause für deinen Roman *daumendrück*

            Gefällt 1 Person

  5. dreamertalks schreibt:

    Anderson hat einen Schreibratgeber verfaßt? Das muss ich mir gleich mal notieren. Ich liebe seine „Sieben Sonnen“ Saga!!!
    Außerdem gehöre ich ebenfalls zur Han-Fraktion. Als die Filme im Kino waren, haben eine Freundin und ich noch mit Barbies gespielt und da bekam sie immer Luke ab (was mich geärgert hat!), aber nach einer ganzen Weile war ich sehr froh, dass mir der Milchbubi erspart geblieben ist 😉
    Meinst Du übrigens mit Therme wirklich das, was ich darunter verstehe? Also ein Bad? Und da warst Du mit Deinem Laptop? Da krieg ich Panik-Schnappatmung schon allein bei der Vorstellung!

    Gefällt mir

    • Jery Schober schreibt:

      Von Anderson kenne ich nur seine Star Wars-Romane. Sind seine SF-Sachen gut?
      Er hat zusammen mit seiner Frau mehrere kurze Ratgeber unter dem Begriff „Million Dollar Series“ herausgebracht, gibt’s günstig als Ebook. Selbst geschrieben haben sie neben dem über professionelles Verhalten noch einen über Produktivität. Es steht nichts Neues darin, aber es ist nett zusammengefasst und hat ein paar amüsante Anekdoten von Cons und Lesungen.

      Mit Therme meine ich das Falkensteiner in Bad Waltersdorf, und ich bin dort wirklich eineinhalb Meter neben dem Becken auf meiner Liege gesessen und hab die letzte halbe Szene geschrieben. War aber nicht gefährlich, da gibt es keine spielenden Kinder, keine Wasserrutschen und nicht mal den Hauch von Spritzwasser. Nur leises Plätschern, himmlische Ruhe, Tiefenentspannung nach einer Massage und den Druck, dass der Akku nicht ewig hält *muss schneller tippen*

      Gefällt mir

      • dreamertalks schreibt:

        Anderson hat die „Sieben Saga“ geschrieben (und ich glaube, Teile vom Wüstenplaneten?). Die Saga umfaßt sieben Bände und jeder ist ziemlich dick. Ich habe mal angefangen Band 1 zu lesen, brauchte ewig für das erste Drittel (sehr langatmig und irgendwie uninteressant) und gerade als ich aufhören wollte, hat mich im zweiten Drittel irgendwas so gepackt gehabt, dass ich die letzten 200 Seiten ohne Unterbrechung gelesen habe um mich dann sofort auf Band 2 zu stürzen – mit demselben Ergebnis: erst Langeweile, dann Interesse und dann Faszination.
        Zu dem Zeitpunkt habe ich nur Deutsch gelesen und es waren noch nicht alle Bücher übersetzt worden. Ich glaube, bis Band 5 bin ich gekommen. Jetzt habe ich alle auf Deutsch zuhause und freue mich jetzt schon auf rein reread- wenn ich mal Zeit habe.
        Ich kann sie also nur empfehlen, allerdings muss man sich drauf einlassen

        Gefällt mir

  6. Carmilla DeWinter schreibt:

    Na, Glückwunsch zum unbearbeiteten Ziegelstein. So was Langes hab ich noch nicht geschafft … ich tendiere eher zu „zu kurz“ (Fantasy unter 400 Seiten – die Albenbrut war ursrpünglich auch als 3 mal 220 gedacht). Wünsche viel Erfolg bei der Überarbeitung.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s