Statusbericht Oktober 2014

Anbetrachts dessen, dass ich an einem Roman schreiben sollte und keine Zeit zum Bloggen habe, gleich ohne Umschweife in einen knappen Rückblick:

Gelesen habe ich 5 Asterix-Bände und nach langer Zeit mal wieder einen Star Trek-Roman. Das ist, wie wenn man zu alten Bekannten kommt – nicht wirklich spannend, weil man weiß, dass alle überleben werden, aber ganz nett, mit erfreulich andersartigen Aliens und nicht den üblichen „humans in disguise“.
Dazu kam noch, in meiner Eigenschaft als Testleser, ein Liebesroman von Sylvia, der mir viele heitere Momente bescherte.

Gehört habe ich Tom Jones (der Mann wird mit steigendem Alter immer besser) und Udo Jürgens (nicht lachen, echt gute Texte, außerdem kommt da Lokalpatriotismus durch) und von mir neu entdeckt Jamie Cullum.

Gesehen habe ich 2/3 der 7. Season von Mash und etliche Babylon 5-Folgen, wo ich ganz nostalgisch werde. Ja, ja, die Sünden der Jugend… auf einem großen, modernen Bildschirm sehen die Tricks noch furchtbarer aus, als sie damals schon waren.
Ich gab Battleship 20 Minuten lang eine Chance, ehe ich abbrach (mir ist schon klar, dass logisches Denken beim Militär nicht immer gefördert wird, aber so viele dämliche Handlungen in so kurzer Zeit…) und guckte lieber Top Gear. Nicht wegen der Autos, sondern weil ich britischen Humor liebe.

SONY DSC

Highlights des Monats September:

  • Einige Foto-Ausflüge
  • Schilchersturm. Das beste Getränk auf diesem Planeten.
  • Neugestaltung meines Arbeitszimmers. Ein zusätzliches Regalfach (man kann nie zu viel Platz für Bücher haben), Schreibtisch um 20 cm verlängert, Bücherregal jetzt L-förmig angeordnet.
  • Der Nussbaum schloss sich den Apfelbäumen an und trägt fast nichts. Was positiv ist, weil ich dann keine Walnüsse klauben muss.
  • Nur ein einziges Mal beim Zahnarzt gewesen *strahl*

Lowlights des Monats September:

  • Der Selbstmord einer Topfpflanze.
  • Einen kompletten Roman durchgeplottet und dann draufgekommen, dass es keinen Sinn macht, weil gleich zu Beginn 2 Hacker drin sind, die ich nicht ausbügeln konnte. Noch nicht. Wo ein Wille und eine Muse, da wird sich ein Weg finden lassen…
  • Mein liebster Eissalon hat bis März zugemacht *sniff* Ich raste am letzten Öffnungstag noch einmal hin und sagte dann meinen liebsten Satz: „Machen Sie die Box mit ‚Cookie‘ voll.“

Auf in den November, wo ich damit beschäftigt bin, den nächsten NaNo zu überleben und gegen die üblichen widrigen Umstände wie Stress, Müdigkeit, Unlust und Plotlöcher anzukämpfen.

Jery

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Über Jery Schober

author translator daydreamer dogperson bookcollector candlejunkie Übersetzt Romane, schreibt Fantasy, liest querbeet und malt unerfolgreich.
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5 Antworten zu Statusbericht Oktober 2014

  1. Evanesca Feuerblut schreibt:

    Ich kenne das so gut… Kämpfe mit einem meiner liebsten Romane, weil mein kritischster Testleser die Prämisse an sich für unlogisch hält – aber ich habe gut 2/3 davon doch schon geschrieben! Da muss man irgendwie erfinderisch sein…

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    • Jery Schober schreibt:

      Erfinden gehört zur Jobbeschreibung 🙂
      Ich hab grad 1 1/2 Stunden Brainstorming hinter mir, mit dem Ergebnis, dass ich entweder meinen liebsten Subplot kille oder mir einen verdammt überzeugenden Grund einfallen lasse, warum er doch funktioniert. Es wurde immerhin 1 Plotproblem gelöst, doch das 2. führt zum Verlust meiner Lieblingsszenen, und mich dafür zu entschließen, tut noch zu weh *schnüff*

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