Statusbericht Mai 2014

Das Spannendste an diesem Monat war die Frage, ob ich ein Dutzend Zahnarztbesuche voll bekomme oder doch darunter bleibe 😦

Gelesen habe ich wieder einige Kurzgeschichten und Sachbücher. Das beste darunter war Writing Fantasy Heroes, das einige hervorragene Artikel mit vielen Denkanstößen enthielt.

Gehört habe ich nur bereits gekaufte Musik, da war ich brav. Ich überlegte, ob ich mir ein Hörbuch leisten soll, wüsste aber nicht, wann ich das hören soll. Ich hab’s noch nicht mal geschafft, mir das eine Hörbuch anzuhören, das ich seit 5 Jahren besitze.
Gesehen habe ich noch weniger TV als üblich, weil die beiden Serien, die ich sonst schaue, gerade nicht laufen. Es gibt einige Blue Ray Neuzugänge wie die 9. Staffel von Spooks und Sense & Sensibility (wie konnten sie nur die Kuss-Szene rausschneiden???).
Dafür waren wir tatsächlich im Kino und haben uns X-Men – Zukunft ist Vergangenheit (wer bestimmt eigentlich die deutschen Titel? *schüttel*) angeschaut. Und einen Theaterbesuch verbuche ich auch unter „gesehen“.

Bei meinen eigenen Werken gibt es nur Fortschritte bezüglich der Überarbeitung, da alles andere in dem Monat nicht möglich war.
Ich stellte fest, dass ich nicht schreiben kann, wenn ich glaube, dass mir der Kiefer explodiert, aber auch nicht schreiben kann, wenn ich Schmerzmittel intus habe, weil mein Hirn dann Matsch ist. Und im Mai war es meistens Matsch, weil 2 Zähne das ganze Können meines Zahnarztes auf die Probe stellten, der sie retten wollten. Ich weiß nicht, warum sie sich so verbissen dagegen wehrten und von einer Entzündung in die nächste schlitterten.

Echo 1 habe ich zur Gänze durchgelesen und mir Notizen gemacht, was funktioniert und was nicht. Jetzt geht’s ans Eingemachte, wie man so schön sagt. Erster Schritt: den gesamten Plot noch einmal in Szenenkarten aufschreiben, um festzustellen, welche Szenen absolut nötig sind und welche sich der Autor einbildete, weil sie spaßig zu schreiben waren.

Die Muse erhielt von mir den Auftrag, sich eine reine romance einfallen zu lassen. Optional mit Fantasy-Elementen. Antwort: Schweigen im Walde und auf den Fluren. Wenn ich es ihr verbiete, baut sie in jeden Plot eine Liebesgeschichte ein, ob ich will oder nicht. Irgendwas läuft falsch in der Kommunikation zwischen mir und meiner Muse…

Highlights des Monats Mai:

  • Durch meine Wurzelbehandlungsdiät nahm ich unabsichtlich ab, weil meine Hauptnahrung Eiscreme war; wenn man sonst nichts essen kann, macht das Zeug gar nicht dick 😉
  • Ich fand die ersten Geschichten wieder, die ich mit 13-16 Jahren geschrieben habe, was ein großer Quell der Erheiterung war *kicher*
  • Dieses Wochenende, welches zum ersten Mal seit 6 Wochen ein schmerzfreies war

Lowlights des Monats Mai:

  • Meine Wurzelbehandlungsdiät – wenn man links und rechts einen Zahn in Behandlung und in verschiedenen Stufen des Schmerzes hat, bleiben einem wenig Möglichkeiten zum Kauen
  • Meine Erbsen wurden wieder einmal vernichtet. Damit führt die Wühlmaus heuer 20:0. Dafür überstanden die Kohlrabi sowohl Dauerregen als auch Schneckenbefall. Ist ja auch was.

Auf in den Juni, wo ich mich ganz aufs Schreiben und Überarbeiten konzentrieren werde, was auch bedeutet, alle anderen sozialen Aktivitäten einzuschränken.

Jery

(auf der Suche nach meiner Peitsche, um der Muse zu erklären, was ich von ihrer Idee halte, etwas über einen Münchner Kellner zu schreiben – seit wann ist sie an etwas Zeitgenössischem interessiert???)

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Über Jery Schober

author translator daydreamer dogperson bookcollector candlejunkie Übersetzt Romane, schreibt Fantasy, liest querbeet und malt unerfolgreich.
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13 Antworten zu Statusbericht Mai 2014

  1. Martina Bookaholic schreibt:

    aua, ich habe total Schmerzen bekommen bei deinem Bericht… so Phantom *oje*
    Ich drück dich mal ganz fest – wobei ich aufpasse, nicht in die Nähe deines Kiefers zu kommen und hoffe, dass jetzt alles wieder überstanden ist und du bald wieder schreiben und anderes Zeug als Eiscreme essen kannst. ^^

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    • jery22 schreibt:

      Mein Zahnarzt hat mir versichert, dass es nicht ansteckend ist 😉 In 10 Tagen sollte alles ausgestanden sein, da kommt die neue Füllung rein. Wobei die Sache mit der Eiscreme schon etwas ist, an das ich mich gewöhnen könnte…
      Danke für die lieben Wünsche! Meinen Dauerparkplatz beim Zahnarzt sollte ich bald wieder abgeben dürfen.

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  2. Evanesca Feuerblut schreibt:

    Gute Besserung deinen Zähnen, ich kann mri vorstellen, dass das zum Schreiben nicht eben förderlich war -.-

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    • jery22 schreibt:

      Danke! Wird schon werden, einen von den beiden Zähnen haben wir schon hingekriegt.
      Ich kann mit Schmerzen schreiben, wenn sie unterhalb meines Halses sind. Bei allem, was meine Zähne betrifft, bin ich hyperempfindlich, den Rest kann ich ganz gut beiseite schrieben. Ich hab mit aufgeschnittenen Fingerkuppen geschrieben, ich hab gelernt, mit einem lädierten Lendenwirbel umzugehen, und 4 Tage nach einem laparoskopischen Eingriff saß ich wieder vorm PC. Aber Zahnweh? Da werde ich das volle Weichei.

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  3. Carmilla DeWinter schreibt:

    Ich schließe mich den Besserungswünschen an. Das ist ja schon sehr fies, gleich zwei Zähne. Schmerzen oder gaga von den Schmerzmitteln – ich glaube, da hätte ich wesentlich weniger auf die Reihe bekommen als du.
    Aber nebenbei, die X-Men haben mir Spaß beim Angucken gemacht, trotz des miesen Untertitels.

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    • jery22 schreibt:

      Danke für die guten Wünsche! Ich fand den neuen X-Men Film auch gut und will mehr von Quicksilver sehen, der war witzig mit seinem Pink Floyd T-Shirt und den Kopfhörern 🙂 Ich hätte auch gern mehr von Warpath gesehen, muss aber wohl damit zufrieden sein, dass er einen ganzen Satz sagen durfte.

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      • Carmilla DeWinter schreibt:

        Diese Szene, in der Quicksilver die Küche aufmischt, ist wirklich so genial, dass ich mich kaum im Sitz halten konnte. Und von Bishop hätte ich auch gern mehr gesehen.

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        • jery22 schreibt:

          Beste Szene überhaupt – ich wusste nicht, ob ich mich schütteln will vor Lachen oder einfach mit offenem Mund seine Aktionen bestaunen soll.
          Ach, Bishop… ich hatte den Eindruck, der war nur dabei, um die Minderheiten-Quote zu erfüllen. Schade. Ich mochte seinen Look. Aber die ganzen neuen Mutanten in der Zukunft waren irgendwie nur Staffage und nur fürs Kämpfen da. Na ja, mal schauen, welche Mutanten uns in Apocalypse begegnen. Quicksilver, anyone? 😉

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  4. para68 schreibt:

    Ich habe Deine Leidensgeschichte ja fast hautnah miterlebt und mich entsprechend gegruselt. Ich drücke wirklich ganz fest die Daumen, dass es mit nur noch einem weiteren Zahnarztbesuch getan sein wird. Dauerzahnschmerzen sind der Horror! 😦

    Ein Trost ist da doch, dass Du mit „Echo 1“ einmal ganz durch bist. Das ist bei dieser Länge eine respektable Leistung! Jetzt siehst Du klarer und kannst die Überarbeitung mutig in Angriff nehmen. Ich bin auf das Ergebnis schon sehr gespannt!

    Hat die Wühlmaus ihre Untat überlebt? Ich bekomme beim Gedanken an den mich ständig um vier Uhr morgens weckenden Fasan jedenfalls echte Mordlust!

    Wie Du weißt, gefällt mir der Münchner Kellner. Meine Vorschläge zur Plotentwicklung kennst Du ja nun. 🙂

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    • jery22 schreibt:

      Die Wühlmaus ist nicht zu erwischen. Brennesseljauche in ihren Gängen ist ihr ebenso egal wie eine Falle (direkt daneben hat sie einen neuen Gang gegraben – DIREKT daneben!!!). Es hilft auch nicht, wenn der Hund mit verdattertem Gesichtsausdruck vor einem neu entstehenden Erdhaufen sitzt und fasziniert beobachtet, wie die Mühlmaus Erde rausschleudert, ohne auch nur eine Pfote nach ihr auszustrecken… Ich bezweifle stark, dass dieser Hund vom Wolf abstammt.

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