Männerperspektive – Von Wattebäuschen, Softies und Machos

Wie schreibe ich als Autorin einen Mann? Wie gestalte ich die Perspektive eines Mannes glaubwürdig, obwohl ich keiner bin? Wie versetze ich mich in das andere Geschlecht, um authentisch diese mir fremden Gedanken zu schildern?
Diese Fragen stellte ich mir nicht, als ich daran ging, meinen ersten Roman zu schreiben. Ich legte einfach drauf los. Oh, ich Ahnungslose!

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA„Was fällt dir auf diesem Bild als Erstes auf?“, fragte sie unschuldig (siehe P.S.).

Ich hatte als Jugendliche einige Geschichten mit weiblichen Protagonisten geschrieben, und im Laufe der Jahre kamen männliche Hauptcharaktere dazu, aus deren Blickwinkel ich auch schrieb, ohne mir Gedanken zu machen, ob das authentisch wäre. Schließlich schreiben Autoren, egal welchen Geschlechts, andauernd über Charaktere, die nicht ihrem eigenen Geschlecht entsprechen. Was sollte daran so schwer sein?

Einiges.
Dinge, über die ich mir nie Gedanken gemacht hatte, weil meine bisherigen Figuren kaum innere Konflikte hatten, die von einem Mann oder einer Frau anders gehabt worden wären. Ah, die Freuden der Jugend, wo man einen Charakter mit einem einzigen Problem für ausgefeilt erachtet 😉
Im Laufe der Zeit wurden die Charaktere komplexer und damit realistischer. Da kaum einer meine Geschichten zu lesen bekam, hatte ich keine Ahnung, wie die Figuren beim Leser ankamen. Ob sie als authentisch empfunden wurden.

Dann kam dann mein erster Roman Echo 1 daher, mit einem männlichen Hauptcharakter. Bis jetzt waren meine HCs Frauen, deren männliche Protagonisten zur Seite gestellt waren. Nun musste ich die Hauptfigur mit einer Persönlichkeit füllen und einen Mann kreieren, der bei jedem Leser gut ankommt, egal welchen Geschlechts. Und einige weitere männliche Nebencharaktere, die alle unverwechselbar sein sollten, abgesehen vom gemeinsamen Nenner „Mann“.

Und damit begannen die Probleme. Männer, Frauen, Kinder… es sind alles Menschen. Warum sollte ich einen weiblichen Menschen anders schreiben als einen männlichen? Gefühle sind universell.
Dachte ich.
Bis ich meinen beiden männlichen Betalesern die ersten Szenen zu lesen gab.
Sie zerrissen meine Männerperspektive in der Luft. In klitzekleine Schnipsel.

Auszüge aus den Kommentaren:
„Der Magus ist ein Luschi.“
„Tir ist zu gefühlsduselig, quatscht zu viel.“
„Ber beginnt mich mit seiner Zickerei an Personen zu erinnern, die ich nicht mag.“
„Kannst du Ber nicht entluschen? Der ist so…“ – „Eine Lusche?“ – „Ja, genau.“
Und meine absolute Lieblingskritik, über die ich nicht mal böse sein konnte, weil ich so lachen musste:
„Die Sticheleien zwischen den beiden sind zu softie. Man bekommt das Gefühl, als würden zwei Wattebäusche sich versuchen, gegenseitig zu ärgern.“

Nun kamen von beiden Betalesern, die charakterlisch völlig unterschiedliche Männer sind, unabhängig ähnliche Meldungen – meine Jungs wären zu lasch, zu weich, zu kommunikativ. Es bezog sich niemals auf die Eigenheiten, von denen ich annahm, sie könnten nicht „männlich“ genug sein.
Ein teetrinkender Krieger, der gerne Liebesgeschichten liest? Kein Problem.
Ein Major mit einer Schwäche für Kakao, der Essen an Arme verteilt? Warum nicht.
Ein Magier, der gerne Balladen singt und einen guten Schneider zu schätzen weiß? Klar, her damit.
Ein Problem gab es mit meiner Art, ihre Interaktionen zu schreiben. Und ihre Gedanken. Die waren nicht männlich genug. Zumindest nicht meiner winzigen Auswahl an männlichen Lesern.
Ich wollte nicht dem Klischee vom „schweigsamen Helden, der nie über seine Gefühle redet“ entsprechen. Kein einsamer Wolf, der nicht zur Kommunikation fähig ist.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAAber ich musste auch einsehen, dass ich zwar Männer schreiben konnte, wie ich wollte (immerhin bin ich als Autor Gott in meiner Welt), sich das Verhalten meiner Männer aber nicht mit dem Verhalten von Männern in der echten Welt deckt. Zumindest nicht mit dem Verhalten des Großteils der Männer.
Wie meinte mein technischer Berater so schön: „Stell dir den idealen Mann vor, und dann schreib genau das Gegenteil. So sind wir.“

Was macht der Autor, wenn er etwas schreibt, von dem er nicht viel Ahnung hat? Recherche. Mein liebster Zeitvertreib und meine beste Entschuldigung für Prokrastinieren.
Erste (Ab)Hilfe verschaffte ein DMAX-Marathon. Dort gibt es Sendungen über Männerthemen. Motorräder, Schrottpressen, Fliegenfischen. Ja, man kann eine Sendung über Fliegenfischen machen. Und nicht nur eine Folge.
Gefolgt von einigen Lauschangriffen in Cafés und Restaurants, wo ich, als Alibi vertieft in eine Lektüre, Männern beim Reden zuhörte. Oder auch beim Nicht-Reden. Anscheinend können zwei Jungs problemlos zwei Stunden an der Theke sitzen, dabei keine zehn Wörter miteinander wechseln und einen großartigen Abend zusammen haben.
Danach nahm ich mir einige Bücher vor, von männlichen Autoren, und stellte fest, dass einige gut darin sind, alle Figuren gut zu schreiben, egal welches Geschlecht oder Alter sie haben. Andere wiederum glänzen nur mit den männlichen Protagonisten, während ihre Frauen wandelnde Klischees, verkappte Männer oder schlicht und einfach unrealistisch sind. Und in wenigen Fällen sogar einem Frauenbild entsprechen, dass bereits vor 50 Jahren altmodisch war. Damsel in distress, anyone?
Gegenprobe bei weiblichen Autoren: Das gleiche Bild. Manche Frauen schreiben Männer überzeugend, manche nicht.
Ich achtete darauf, was ich bei Männerfiguren in Romanen als authentisch empfand. Lesen und lernen.
Am hilfreichsten bei der Recherche: Ich redete mit meinen beiden männlichen Betalesern ausführlich über Männerverhalten. Nicht über das im Roman, sondern ihr eigenes, um herauszufinden, wo es sich unterschied (weil es eben 2 unterschiedliche Charaktere sind) und wo es sich deckt (das männliche Ehrgefühl scheint universell zu sein).

Und dann schrieb ich meine Jungs anders. Ich nannte es „entluschen“ (Begriff dankend dem technischen Berater geklaut). Sie waren noch immer die gleichen Charaktere, hatten die gleichen Emotionen und Gedanken, nur ging ich anders mit ihnen um.
Sie sticheln nicht mehr rum, sie teilen Breitseiten aus. Sie ärgern sich gegenseitig, weil sie es witzig finden. Sie beleidigen sich gegenseitig, ohne es ernst zu nehmen. Es bedarf keiner wortreichen Entschuldigung, um zu vergeben, bereits der gestammelte Versuch reicht aus.

Fazit: Männer unterscheiden sich in ihren Gefühlen nicht von Frauen, aber in der Art, wie sie diese zum Ausdruck bringen.
Männer sind Individuen, wie alle Menschen, und verhalten sich unterschiedlich, oft nicht dem Bild entsprechend, das man als Frau von Männern gewonnen hat. Sie sind bei Weitem nicht so einfach gestrickt, wie wir Frauen ihnen gerne unterstellen, dafür in manchen Angelegenheiten noch viel geradliniger im Denken, als ich je gedacht hätte.
Sie sind spannend, aufregend und immer interessant zu schreiben. Wenn sie es nicht sind, hat der Charakter nichts in einem Buch verloren. Egal welchen Geschlechts.

Ich versuche, alle Charaktere als Individuen anzusehen und nicht auf ihre geschlechtsspezifischen Eigenschaften zu reduzieren. Aber ich komme nicht darum herum, dass ich etliche dieser Eigenschaften bei meinen Jungs aufzeige, weil auch sie von ihrer Umwelt auf „typisch Mann“ geprägt wurden. Solange sie dabei nicht ins Machotum abgleiten, soll es mir recht sein. Und falls doch, dann findet sich eine Frau, die ihnen die Meinung sagt 🙂

Interessanterweise gab es von den 7 wichtigsten männlichen Charakteren in Echo 1 nur 2, die nicht als Weichei bezeichnet wurden: der eine basiert auf einem realen Vorbild, welches ich anscheinend gut genug getroffen habe, und der andere ist der einzige Homosexuelle in der Gruppe (was meine Betaleser vorher allerdings nicht wussten). So viel zum Klischee, dass Schwule unmännlich daherkommen…

Schreibt Männer, schreibt Frauen, schreibt alles dazwischen, und schreibt sie alle als Menschen. Oder Elfen. Oder Orks. Or whatever.

Jery

P.S. Zum obigen Bild einer Statue machte ich 2006 eine (nicht repräsentative) Umfrage und hielt 5 Frauen und 5 Männern einen A3-Ausdruck unter die Nase, mit der Frage:
„Was fällt dir an dem Bild als Erstes auf?“
Alle 5 Männer antworteten: Der Löwenkopf.
Alle 5 Frauen antworteten: Der Penis.
Was sagt mir das? Dass Männer immer die Gefahr im Auge haben, die von Raubtieren droht? Dass Frauen auf männliche Geschlechtsteile fixiert sind? Dass Männer generell die untere Bildmitte anschauen? Dass Frauen Details schneller erkennen? Auf jeden Fall, dass 10 Meinungen zu wenig sind, um als empirische Studie zu gelten.
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Über Jery Schober

author translator daydreamer dogperson bookcollector candlejunkie Übersetzt Romane, schreibt Fantasy, liest querbeet und malt unerfolgreich.
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9 Antworten zu Männerperspektive – Von Wattebäuschen, Softies und Machos

  1. Evanesca Feuerblut schreibt:

    In dem Fall bin ich ein Mann – ich bemerkte zuerst den Löwenkopf 😛

    Ja, meine ersten Protagonisten waren alle Frauen. Schlimmer noch, sie fingen alle mehr oder weniger als mein Alter-Ego an, ehe ich ihnen mal erlaubte, eine eigenständige Persönlichkeit zu entwickeln und sich von mir zu entfernen.
    Zwar habe ich Trash-Geschichten auch aus männlicher Sicht mit einer Freundin geschrieben, aber da waren die Männer auch irgendwie so Schubladenkerle. Der Emo, der perverse große Bruder-Sadist-Racheengel in Personalunion, der Weise, der schräge Alchemist. Aber keine Persönlichkeiten. Nur solche Schubladen.
    2008 dann fing ich mit MV an und… stellte fest, dass sich einer meiner Protagonisten verhält, wie ein Mädchen *G*. Meine Lösung? Ich habe ihn von einigen Nebenfiguren als Mädchen beschimpfen und verprügeln lassen. Von da an hat er sich gefälligst männlicher zu verhalten – was auch der Fall ist.
    Man kann also auch direkt in der Handlung „entluschen“ 🙂

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    • jery22 schreibt:

      Das mit den Schubladen-Charakteren kenne ich. Ich glaube, damit fängt so ziemlich jeder an. Mit steigender Lebens-, Lese- und Schreib-Erfahrung werden auch die eigenen Figuren individueller und keine Stereotypen mehr, sondern richtige Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten. Wobei ich nichts gegen „schräge Alchemisten“ habe, gerne auch schräge Wissenschaftler oder Magier 🙂
      Direkt in der Handlung zu „entluschen“ gefällt mir, das hab ich teilweise auch gemacht 😉 Ebenfalls mit einem jungen Mann, der zu hören kriegt, er solle nicht kreischen wie ein Mädchen, und warum trägt er überhaupt Kleider? Was in einer Diskussion über Sinn und Unsinn von Magierroben endete (making fun of fantasy tropes…).
      Mittlerweile scheint es mit der Männerperspektive ganz gut hinzuhauen. Das letzte (unabsichtliche) Kompliment eines Betalesers war, dass der HC in einer Szene sehr aggressiv rüberkommt, wenn er sich so dicht vor dem Antagonisten aufbaut und ihn anmotzt. Das würde ein Mann als bedrohlich auffassen, wenn jemand so dicht an ihn herantritt. Es sollte eigentlich eine negative Kritik sein, aber ich freute mich, weil ich genau dieses Gefühl von unterschwelliger Aggression zum Ausdruck bringen wollte.
      Diesem einen Fall stehen 10 andere gegenüber, wo ich anscheinend dem Leser Emotionen vermittelte, die nie in der Szene sein sollten *seufz* Na ja, wird schon noch werden, bis zur Pensionierung in ein paar Jahrzehnten werde ich wohl endlich mit Absicht das vermitteln, was ich auch ausdrücken will.

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  2. para68 schreibt:

    Hm. Mir fiel auch als Erstes der Löwenkopf auf. Bin ich jetzt ein Mann? Juchhuu! 🙂

    Respekt vor Deiner gründlichen (und für mich amüsanten) Recherche! Mein erstes Manuskript hatte ausschließlich männliche HC. So viele Gedanken wie Du habe ich mir leider nicht über ihr verhalten gemacht. Allerdings habe ich mich schon sehr bemüht, sie als authentische Männer darzustellen, und nicht als verkappte Frauen. Ob mir das gelungen ist, kann ich nicht beurteilen. Mir fehlen eindeutig die männlichen Betaleser. 🙂

    Momentan bin ich froh, dass ich an einem Manuskript mit einem weiblichen HC arbeite. Da muss ich mir nicht so viele Gedanken machen. Allerdings ist sie doch eine recht burschikose Frau. 🙂

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    • jery22 schreibt:

      Ja, männliche Betaleser sind für eine Frau ein Segen. Es geht gar nicht um etwaige zu „weibische“ Eigenschaften, sondern um viele Details, die einem als Frau nicht auffallen, weil man nie darauf achtet. Wie sich zB Männer begrüßen oder wie sie mit Körperkontakt umgehen, wie sie mit einem Mann ein Problem besprechen und ob und wie sich das ändert, wenn sie es mit einer Frau tun. Da kamen spannende Einsichten zu Tage, die auch mein Verständnis für Männer erhöht haben.

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  3. Carmilla DeWinter schreibt:

    Bei der ersten Draufsicht: Löwenkopf. Aber ich bin eh nur von außen ein richtiges Mädchen. Ich käme zum Beispiel nie auf die Idee, irgendwem Ohrfeigen zu verpassen. Wenn schon, dann richtig Faust ins Gesicht und Knie in den Schritt.
    Grundsätzliche Überlegungen zu Männern bislang: weniger Gefühls-Dialog, mehr offene Aggression, gern auch physisch. Ob’s geklappt hat? Ich hoffe. Jedenfalls haben sich vor mir schon genug Kunden aufgeplustert um zu wissen, dass einige Kerle gern auf Einschüchterung zurückgreifen, wenn ihnen die Worte fehlen.
    Mir fehlen derzeit allerdings auch Männer, die komplette Manuskripte betalesen – so eine Textwerkstatt alle paar Monate gibt halt nicht so viele Rückmeldungen her. Außer: „Lass mal die Diminutive weg.“
    In dem Zusammenhang fällt mir ein, dass einer dieser Textwerkstattkollegen mal meinte, viele Frauen würden ungern körperliche Gewalt in jeder Form schreiben, hätten also Skrupel, mal ihren Protag wem bei voller Kameraaufmerksamkeit die Nase brechen zu lassen etc.

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    • jery22 schreibt:

      Ich glaube, ich mache die Umfrage zu dem Foto noch mal, weil mir die Statistik jetzt besser gefällt und es nicht mehr so aussieht, als wären Frauen auf die männliche Anatomie fixiert 🙂

      Frauen schreiben ungern körperliche Gewalt? Äh, wirklich? Ich bin erst zufrieden, wenn einer meiner HC mindestens einmal pro Roman eine Nase bricht. Einmal schafft er es sogar in einem Buch zweimal beim gleichen Gegner. Ich hab Szenen geschrieben, wo einer der männlichen Betaleser meinte: „Könntest du die Gewalt runterschrauben? Das ist mir zu brutal und blutig.“ Zumindest ich hab mit Gewalt kein Problem beim Schreiben. Ich mach meinen Figuren gern das Leben zur Hölle, die müssen einiges einstecken. Und dürfen auch austeilen. Da bin ich ganz fairer Autor 😉
      Textwerkstatt klingt hilfreich. Und arbeitsintensiv. Kann man daraus ständige Betaleser rekrutieren?

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      • Carmilla DeWinter schreibt:

        Ständige Betaleser*innen? Eh. I wish. Eine halbe. Bei den 670 Seiten Albenbrut ist sie ausgestiegen.
        Der Arbeitsaufwand geht, circa alle zwei Monate ein Nachmittag, weil ja nicht für die Gruppe geschrieben wird, sondern Texte zerlegt werden, die sowieso existieren würden.

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        • jery22 schreibt:

          Ich bin wahnsinnig gern Betaleser, scheitere aber daran, diesen Arbeitsaufwand mit dem Schreiben zu vereinbaren. Daher nehme ich auch nicht aktiv an Schreibgruppen oder Foren teil. Ich würde gerne, weil ich mir mit Freuden Gedanken über fremde Geschichten mache, aber das geht immer zu Lasten meiner eigenen Schreiberei, die durch Dayjob und real life ohnehin zu kurz kommt. Ich habe nur eine Freundin, für die ich regelmäßig betalese, und selbst da dauert es oft Wochen, bis ich ein Kapitel durch habe 😦
          670 Seiten? Wow. Ist das Manuskript zu lang für dich, bist du zu schwach, oder so ähnlich? 😉 Der erste Band ist aber in der publizierten Form nicht so lange geworden, oder? War das die erste Rohfassung, oder hast du Albenbrut zweigeteilt?

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          • Carmilla DeWinter schreibt:

            Die Albenbrut-Rohfassung hatte 700 Normseiten, oder etwas mehr als 1 Mio Zeichen, in drei Teilen – also, ein großer und drei kleinere Plotbögen, falls das Sinn ergibt.
            Der Verlag hat ziemlich genaue Zeichenzahlenvorgaben auf der Seite für hoffnungsvolle Autor*innen, daher hatte ich angenommen, dass es drei Bände ergibt, aber Pustekuchen. Den zweiten Plotbogen haben wir bei circa 65%, also kurz nach dem Wendepunkt der Gesamtstory, gekappt.
            Jedenfalls stand ich dann mit der Lektorin vor der Schwierigkeit, noch irgendwie eine Kapiteleinteilung zu machen, da sonst die Brüche zwischen den einzelnen Plotbögen zu heftig geworden wären.
            Ansonsten bin ich gern Alpha- oder Betaleserin – aber bevorzugt natürlich auf Gegenseitigkeit. Sofern der Text einigermaßen was taugt, mache ich das sogar lieber als meine tägliche Dosis Fanfic tanken. (Shout out an potentielle Mitleser*innen. Ich gender-mainstreame auch keine Manuskripte 😉 )

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