NaNo 2013 – Day 1

Es ist wieder soweit – der 1. November ist da und damit beginnt wieder ein neuer NaNo. Wer es nicht kennt – http://nanowrimo.org/
50.000 Wörter in 30 Tagen. Ein kurzer Roman. Wenn man so schwafelnd schreibt wie ich, dann ein Drittel eines Buches 🙂

Ich habe in den letzten drei Jahren daran teilgenommen und liebe den Rausch der Kreativität, wo es nur darum geht, viel zu schreiben, und das täglich. Nicht umsonst ist das Motto „no plot? no problem!“ Es geht nicht darum, einem ausgefeilten Plot zu folgen, den man sich in monatelanger Arbeit ausgedacht hat, sondern nur um den Schreibfluss. Man beweist sich selbst, dann man es kann – täglich schreiben, in eine andere Welt abtauchen und dort alles rauslassen, was man sich sonst nicht traut, wenn man zu sehr plant.

Ich war mir lange unsicher, ob ich auch heuer wieder teilnehmen soll. Im ersten Jahr, 2010, war es in Experiment, ob ich überhaupt so viel schreiben kann. Heraus kamen 3 Fragmente zu 3 Kurzgeschichten und kein Roman, aber es war ein Anfang. Ich schaffte den Wordcount (knappest).
2011 war es das Prequel zur laufenden Trilogie. Ironischerweise, um davon wegzukommen und endlich den Kopf freizukriegen und nicht mehr auf den gleichen Charakteren zu hängen. Was ist da naheliegender als die Vorgeschichte? 😉 Ich hatte keine Probleme mit dem Wordcount und unglaublichen Spaß.
2012 beendete ich am 31.10. endlich Band 1 der Trilogie, plottete am 1.11. Band 2 und fing am Tag darauf zu schreiben an. Nach 29 Tagen hatte ich über 67k und damit das erste Drittel des Buches. Was eigentlich die erste Hälfte sein sollte, aber ich und mich kurz fassen… eine Kunst, die ich wohl nie lernen werde.

Dieses Jahr stand es einige Zeit aus gesundheitlichen Gründen auf der Kippe, aber vorgestern entschloss ich mich doch dazu. Die Lust zu schreiben ist größer als die Angst zu versagen.
Dieses Mal habe ich überhaupt keinen Plan, was ich schreiben soll. Zuerst möchte ich Band 2 der Trilogie fertigstellen, und wonach die Reise hingeht – ich weiß es nicht. Vermutlich wende ich mich Band 3 zu, weil es die sichere Option ist. Oder ich wage etwas ganz Neues. Egal. Solange ich schreibe, bin ich zufrieden, selbst wenn es ein Romanende und der Anfang einer Novelle sein sollte.

Und daher in guter, alter Tradition die Statistik des Tages, die in den nächsten 4 Wochen hier regelmäßig erscheinen wird:
Wordcount: 2.339
Total: 2.339

Satz des Tages:
„Ich hätte dich nicht für den Kuscheltyp gehalten.“ Vergaras Stimme klang so verschlafen, wie er sich fühlte.
„Ich stecke voller Überraschungen.“
„Ich auch. Zum Beispiel knall ich dir jetzt keine, weil du dich an meinen Hintern drängst.“
“Entspann dich. Ich dränge mich ja nicht in deinen Hintern.”

Auf in den Kampf für 50k!

J

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Über Jery Schober

author translator daydreamer dogperson bookcollector candlejunkie Übersetzt Romane, schreibt Fantasy, liest querbeet und malt unerfolgreich.
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